Wichtige Informationen zum COVID 19 (Corona-Virus)
Nicht jeder Hüftschmerz endet im künstlichen Gelenk

Nicht jeder Hüftschmerz endet im künstlichen Gelenk

Warburg

Die Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Dasein als Mensch sind neben einem funktionsfähigen Gehirn unter anderem auch die Gelenke und die Muskulatur. Mit gut funktionierenden Gelenken kann man Sport treiben, seinen Hobbys nachgehen und auch seine berufliche Betätigung ohne Probleme bewältigen. Im Laufe des Lebens kann es jedoch, nicht zuletzt aufgrund unserer zunehmenden Lebenserwartung, vermehrt zu Beschwerden an unterschiedlichen Gelenken des Körpers kommen. Wie sehr die Gelenke zu einem zufriedenen Leben beitragen, merkt man häufig erst, wenn sie schmerzen.

Täglich bewältigt man bis zu 10.000 Schritte. Wenn man sich dann vorstellt, dass es ebenso 10.000 Mal am Tag einen Schmerz gibt, wird klar, dass medizinische Hilfe erforderlich wird. Am Hüftgelenk des Menschen zeigt sich beispielhaft, dass nicht alle Beschwerden auf die Abnutzung des Knorpels (Verschleiß, Arthrose) zurückzuführen sind. Stattdessen gibt es oft andere Ursachen für Beschwerden am Hüftgelenk, die man gut auch ohne Operation behandeln kann oder die im weiteren Verlauf zumindest in vielen Fällen keines künstlichen Hüftgelenkes bedürfen.

Grundsätzlich besteht ein Hüftgelenk aus zwei Knochen: dem Oberschenkelhals mit seinem Knorpelüberzug sowie als Gegenpart der Hüftpfanne, die ebenfalls von Knorpel überzogen ist. Jedes Gelenk wird von einer Kapsel umgeben, die aus Bindegewebe besteht. Um die Gelenke herum ordnen sich dann einzelne Muskeln an, die über Sehnen an Knochen haften und für die Beweglichkeit notwendig sind. Insbesondere diese Übergänge von einer Sehne zur Anheftung am Knochen können Grund für Beschwerden sein. So gibt es gerade im Bereich der Hüftmuskulatur eine Zone, die im Laufe des Lebens durch Verschleiß oder Unfälle vom Knochen abreißen und zu chronischen Schmerzen führen kann. Diese werden dann oft als Arthrose fehlinterpretiert. Hier kann man mit Physiotherapie, Spritzen und Schmerzmitteln oft eine Linderung erreichen. Die Muskulatur kann auch operativ an den Knochen wieder angeheftet werden, ohne dass gleich ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden muss. Ein weiteres Krankheitsbild, welches erst seit ca. 20 Jahren bekannt ist, nennt sich Einklemmungskrankheit, weil aufgrund einer unglücklichen Position der beiden Gelenkpartner am Hüftgelenk, Gewebe eingeklemmt wird, wodurch Schmerzen verursacht werden. Auch hier ist Hilfe möglich, ohne dass ein Kunstgelenk eingesetzt werden muss. Wichtig ist, dass in solchen Fällen zunächst der Hausarzt aufgesucht wird. Dieser verweist nach erster Abklärung im weiteren Verlauf an den Facharzt für Orthopädie, damit weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden können.

Das Helios Klinikum Warburg steht Ihnen bei allen Erkrankungen des Skelettsystems mit langjähriger Erfahrung zur Seite und hilft Ihnen bei Ihrem Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie einen Termin im Sekretariat der Orthopädie und Unfallchirurgie und erhalten Sie erste Informationen: (05641) 91-5502.  

 

Helios

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Helios Klinik Attendorn

Helios Klinikum Warburg    

Melissa Bäcker 

Leiterin Unternehmenskommunikation

Telefon: (02722) 60-2262

Mobil: +49 172 2752667

E-Mail: melissa.baecker@helios-gesundheit.de