Mit gesunden Beinen in den Sommer
Pressemitteilung

Mit gesunden Beinen in den Sommer

Warburg

Im Winter werden sie meist von langen Hosen oder Strumpfhosen verdeckt. Im Sommer lassen sie sich im Schwimmbad oder am Strand jedoch kaum verstecken. Die Rede ist von Krampfadern. Erweiterte, geschlängelte Beinvenen, die dicht unter der Haut liegen. Diese stark sichtbaren Venen sind nicht nur ein kosmetisches Problem.

Im Winter werden sie meist von langen Hosen oder Strumpfhosen verdeckt. Im Sommer lassen sie sich im Schwimmbad oder am Strand jedoch kaum verstecken. Die Rede ist von Krampfadern. Erweiterte, geschlängelte Beinvenen, die dicht unter der Haut liegen. Diese stark sichtbaren Venen sind nicht nur ein kosmetisches Problem.

 

Gegen Krampfadern und die von ihnen verursachten Beschwerden lässt sich etwas tun. "Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen lautet die Devise", sagt Michael Klotz, Oberarzt der Allgemein-Viszeral- und Gefäßchirurgie im HELIOS Klinikum Warburg. Insbesondere Menschen mit entsprechender Veranlagung oder bereits sichtbaren Krampfadern sollten dies beachten.

 

Vorhandene Krampfadern sollten auf jeden Fall im Auge behalten werden, denn sie sind kein rein kosmetisches Problem. "Wenn die Krampfadern keine Beschwerden bereiten, wird die Krankheit oft als harmlos abgetan. Dabei gilt auch hier: Je früher ärztlich behandelt wird, desto geringer ist der gesundheitliche Schaden", erklärt der Oberarzt.

 

"Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Wahrscheinlich spielt die unterschiedliche Struktur des Bindegewebes hier eine Rolle. Wegbereiter sind undichte Venenklappen, die zu einem Rückstrom von Blut in die Beine führen. Die Venenwände geben den Blutstaus in den Beinen nach und erweitern sich", erläutert Herr Klotz. Die Folge sind sichtbare Ausweitungen und Aussackungen der Gefäße, also: Krampfadern. Der Blutabfluss wird immer schlechter, der Druck in den Beinvenen erhöht sich, die Krampfadern werden schlimmer - ein Teufelskreis, wenn nichts unternommen wird.

 

Eine rechtzeitige Behandlung verhindert die Probleme des Krampfaderleidens. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden: Die harmloseste Variante die sogenannten Besenreiser und retikulären (netzartigen) Varizen werden verödet (sklerosiert). Eine einfache und effektive Behandlung der störenden Frühform.

 

Bei stark ausgeprägten Krampfadern ist es oft erforderlich, die nicht mehr funktionstüchtigen oberflächlichen Venen auszuschalten. Am sichersten und am längsten bewährt ist die operative Entfernung. Neuere Verfahren nutzen Hitzeeinwirkungen (Laser oder Radiowellen), die über Sonden in der Vene dazu führen, dass die Krampfadern schrumpfen oder veröden. Sie haben Vor- und Nachteile: Der Eingriff ist oft etwas schonender, aber nicht jeder Patient ist dafür geeignet. Zudem werden die verhältnismäßig hohen Kosten derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

 

Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt letztlich davon ab, wie ausgeprägt die Krampfadern sind und welche Wünsche der Patient von der Behandlung hat. "Wir beraten jeden Patienten individuell und wählen gemeinsam mit ihm das für ihn beste Verfahren aus", sagt der Experte. Natürlich soll das Ergebnis auch kosmetisch optimal sein. Denn: Schließlich will man sich auch in Rock, Shorts oder Badeanzug mit gesunden und schönen Beinen zeigen.

 

 

Venentipps für unterwegs

• Nehmen Sie genug Flüssigkeit zu sich.

• Heben Sie wechselweise die Fußspitzen und die Ferse im Sitzen immer wieder mal an. Das aktiviert die Wadenmuskelpumpe und fördert den Rückfluss des Blutes zum Herzen.

• Legen Sie bei Autofahrten alle ein bis zwei Stunden eine Pause ein oder gehen Sie im Zug oder Flugzeug auf dem Gang umher.

 • Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und wippen Sie langsam.

• Gibt es an der Raststätte Treppen, steigen Sie mal auf und ab.

 

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Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.000 stationäre Patienten.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

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Pressekontakt:

Maike Hesse

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: 05641 911001

E-Mail: maike.hesse@helios-kliniken.de