Pressemitteilung

Krankenhaus-Qualitätsergebnisse weiter verbessert

Warburg

Im HELIOS Klinikum Warburg ist der medizinische Qualitätsstandard so hoch wie noch nie. Dies bestätigen die Qualitätskennzahlen, die jährlich in über 400 Krankenhäuser in Deutschland und der Schweiz nach gleichen Regeln erhoben werden. 96 % aller in Warburg erreichbaren Ziele wurden auch erreicht.

Im HELIOS Klinikum Warburg ist der medizinische Qualitätsstandard so hoch wie noch nie. Dies bestätigen die Qualitätskennzahlen, die jährlich in über 400 Krankenhäuser in Deutschland und der Schweiz nach gleichen Regeln erhoben werden. 96 % aller in Warburg erreichbaren Ziele wurden auch erreicht.

 

In nahezu allen Fachabteilungen bietet das HELIOS Klinikum Warburg eine überdurchschnittliche medizinische Qualität. Dies zeigen die jetzt veröffentlichten Qualitätskennzahlen für das Jahr 2016.

 

Anhang der Qualitätskennzahlen, die jährlich unter anderem auch in allen HELIOS Kliniken erhoben werden, lässt sich ablesen, welches Behandlungsergebnis das HELIOS Klinikum Warburg bei wichtigen Krankheitsbildern tatsächlich erzielt hat und wie sich dieses zu den aus der Bundesstatistik abgeleiteten Mittelwerten oder zu den aus der wissenschaftlichen Literatur abgeleiteten Zielwerten verhält.

 

"Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung zu bieten und diese auch weiterhin auf hohem Niveau zu halten. Gleichzeitig zeigen uns die HELIOS Qualitätszahlen aber auch, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern müssen", erklärt Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler. Der klinikübergreifende Qualitätsvergleich zeigt, dass Patienten z. B. mit Herz- und Darmerkrankungen sowie in der Endoprothetik in Warburg besonders gut betreut werden. Die sogenannte risikoadjustierte Sterblichkeitsrate beim Herzinfarkt war im HELIOS Klinikum Warburg mit 4,8 Prozent deutlich besser als der Bundesdurchschnitt von 9,4 Prozent. Ähnlich gute Ergebnisse ergaben sich auch bei der Dickdarmentfernung wegen Darmkrebs. Hier verstarb in der Warburger Klinik kein einziger Patient, bei einer zu erwartenden durchschnittlichen Sterblichkeit von 4,9 %. "Wir haben uns auch im Vergleich zu unseren eigenen Leistungen im letzten Jahr weiter verbessert. Übersetzt heißt das, dass wir in 96% aller Behandlungen die Qualitätsziele erfüllt haben, also bessere Medizin als der Bundesdurchschnitt erbracht haben", erklärt Meßthaler.

 

Bei der Sterblichkeitsrate der Hauptdiagnose COPD wurde das gesetzte Ziel nicht erreicht. Bei diesem Krankheitsbild verstarben 7,1 Prozent der Patienten im Vergleich zu der geringeren Sterblichkeitsrate von 4,3 Prozent im Bundesvergleich. "Konkret geht es hier um zwei Todesfälle bei 84 behandelten Patienten. Wir haben uns die Krankheitsgeschichten hinter diesen Todesfällen sehr genau angeschaut und nicht als schicksalhafte Ausnahmen abgetan", erklärt Dr. Ludger Wesche, Chefarzt der Gastroenterologie und Ärztlicher Direktor am HELIOS Klinikum Warburg. "Insgesamt hat sich jedoch auch die Gastroenterologie sehr gut entwickelt. Im Punkt Sterblichkeit bei Lungenentzündung haben wir ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Hier verstarben nur 7,6 % anstatt der zu erwartenden 10,8 %", freut sich Wesche.

 

Genau hier zeigt sich der Nutzen des u.a. von HELIOS entwickelten Qualitätsmanagements. Er liegt gerade darin, dass auch seltene Ereignisse wie der Tod nach normalerweise "ungefährlichen" Operationen erfasst werden. Man kann also z. B. genau prüfen, ob die Abläufe bei dieser Operation in Ordnung waren oder ob es andere Auffälligkeiten gab. Besprochen werden solche Fälle in den monatlichen Mortalitätsund Morbiditätskonferenzen (M+M-Konferenzen), bei denen im interdisziplinären Austausch komplizierte Fälle betrachtet werden. Nach der systematischen Auswertung werden Veränderungen erarbeitet, um die Patienten zukünftig noch besser und vor allem sicherer versorgen zu können. "Zusätzlich können wir in einzelnen Fällen das Peer-Review-Verfahren nutzen. Dabei analysieren Chefärzte aus anderen Krankenhäusern gemeinsam mit unseren verantwortlichen Chefärzten kritische Patientenfälle auf mögliche Fehler in Behandlungsabläufen und Strukturen. Das hilft sehr gut gegen eigene Betriebsblindheit", erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Ludger Wesche.

 

"Damit ist das wichtigste Ziel des Qualitätsmanagements erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität in allen Kliniken kontinuierlich weiter zu verbessern", so Wesche weiter.

 

Insgesamt hat es das HELIOS Klinikum Warburg geschafft, 96 Prozent der für das Haus relevanten Ziele zu erreichen. Das heißt konkret: Bei 24 von 25 Krankheitsbildern war die Klinik im letzten Jahr zum Teil wesentlich besser als der Bundesdurchschnitt.

 

"Bildlich gesehen haben wir durch unsere gute Qualität 70 Menschenleben gerettet, die bei nur durchschnittlicher Qualität ansonsten verstorben wären. Oder anders gesagt: Durch unsere überdurchschnittliche medizinische Qualität haben wir einem Dorf, etwa so groß wie Dalheim, im letzten Jahr das Leben gerettet, " erklärt Meßthaler.

 

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Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.000 stationäre Patienten.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

 

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Pressekontakt:

Maike Hesse

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: 05641 911001

E-Mail: maike.hesse@helios-kliniken.de