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Hygiene transparent

Hygiene transparent

Warburg

Das Helios Klinikum Warburg veröffentlicht Hygienedaten zur Keimbelastung. Die Grafiken zeigen, wie häufig Patienten während ihres Klinikaufenthaltes multiresistente Keime wie MRSA erworben haben. Passend zur Veröffentlichung der Hygienezahlen wurde das Helios Klinikum Warburg mit einem MRSA-Siegel ausgezeichnet, welches von der Organisation EURSAFETY HEALTH-NET verliehen wird, einem grenzüberschreitenden Zusammenschluss der Länder NRW, Niedersachsen und einiger Provinzen der Niederlande.

Ab sofort ist im Helios Hygiene-Portal online nachzulesen, wie häufig die wichtigsten multiresistenten Keime in den Akutkliniken von Helios vorgekommen sind (https://www.helios-gesundheit.de/unternehmen/was-wir-tun/medizin/hygiene/hygienezahlen/ ). Auch das Helios Klinikum Warburg ist dort aufgeführt. In einer grafischen Darstellung wird die Entwicklung der Keimbelastung über die letzten Jahre hinweg abgebildet. Multiresistente Keime können für abwehrgeschwächte Patienten eine ernsthafte Gefahr darstellen, weil sie resistent - also unempfindlich gegen die meisten Antibiotika - und deshalb nur schwer zu bekämpfen sind.

Nach der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist jedes Krankenhaus seit 2012 dazu verpflichtet, die häufigsten infektionsrelevanten Erreger zu erfassen, zu dokumentieren und zu bewerten. Diese Daten werden zum Beispiel durch sogenannte Screenings erhoben: Patienten aus bestimmten Risikogruppen, die durch das Robert Koch-Institut Berlin (RKI) festgelegt wurden, werden bei ihrer Aufnahme auf eine Vielzahl von Erregern getestet. Helios stellt schon seit 2012 als einzige Klinikgruppe in Deutschland die Zahlen zur Keimbelastung in seinen Kliniken in einem eigenen Hygiene-Portal für alle einsehbar online. Zudem analysiert Helios seit der Änderung des IfSG für jede einzelne Klinik den Antibiotikaverbrauch im Zusammenhang mit Resistenzentwicklungen der Bakterien.

Zur besseren Verständlichkeit und Übersichtlichkeit hat Helios die Darstellung der Hygienedaten nun grundlegend überarbeitet. Für jede Klinik sind die drei wichtigsten Keim-Gruppen MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus), VRE (Vancomycin resistente Enterokokken) und MRGN (Multiresistente gramnegative Erreger) in Grafiken abgebildet. Hier lässt sich zum einen nachvollziehen, wie viele Patienten den Keim in die Klinik mitgebracht haben, also bereits bei ihrer Aufnahme positiv auf den Keim getestet wurden. Zum anderen ist sichtbar, wie viele Patienten den Keim während ihres Klinikaufenthaltes (nosokomial) erworben haben. Auch die Entwicklung beider Parameter über die Jahre hinweg lässt sich so gut erkennen.

Die Zahl der mitgebrachten MRSA-Keime ist im Helios Klinikum Warburg in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt über dem Helios-Durchschnitt. "Dies liegt zum einen an der demographischen Lage der Warburger Börde. Hier leben viele Landwirte und ältere Menschen, die zu der Risikogruppe gehören. Der zweite Grund für den kontinuierlichen Anstieg ist das strenge Screening, was wir in unserer Klinik durchführen. Durch das Screening können wir schon vor der Aufnahme die MRSA-Patienten isolieren", erklärt Hygienefachkraft Manuela Sommer.

Die in die Kliniken erworbenen MRSA-Fälle hingegen sind gesunken. "Im vergangenen Jahr hat nur ein Patient in unserer Klinik den MRSA Keim erworben", so Hygienefachkraft Manuela Sommer. "Das gute Hygienemanagement von Frau Sommer sowie ein sinnvolles Verordnungsverhalten von Antibiotika, haben dazu beigetragen, dass wir im letzten Jahr nur diesen einen MRSA Fall in unserer Klinik hatten", betont Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann.

Bei den VRE-Fällen zeigt sich Heliosweit im letzten Jahr ein Anstieg bei den mitgebrachten Fällen. Hier liegt das Helios Klinikum Warburg genau im Durchschnitt. Bei den im Klinikum erworbenen Fällen sind die Zahlen seit 2016 noch einmal zurückgegangen.

Bei den sogenannten MRGN zeigen die Daten zwischen 2015 und 2017 bei den mitgebrachten Fällen Steigung. Im gleichen Zeitraum wurden im Helios Klinikum Warburg deutlich weniger nosokomiale und damit im Krankenhaus erworbene Fälle weniger registriert.

Im Helios Vergleich schneidet das Klinikum in Warburg sehr gut ab. Bei allen im Klinikum erworbenen Keimen lagen die Werte unter dem des Helios Durchschnittest. "Das macht mich sehr stolz und bestätigt mir, dass wir mit unserem Hygienemanagement auf dem richtigen Weg sind", freut sich Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann.

"Mit der Veröffentlichung unserer Hygienezahlen berichten wir, wie häufig die wichtigsten multiresistenten Keime in unseren Kliniken vorkommen. Diese transparente Darstellung der Hygienedaten ist aus unserer Sicht nötig, um den Hygienestatus für jedes Krankenhaus richtig einschätzen zu können. Vor allem aber wird für uns noch besser ablesbar, ob unsere Hygienemaßnahmen greifen oder nicht", sagt Hygienefachkraft Manuela Sommer, anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Hygienedaten. "Dies ist ein wichtiger Bestandteil unseres Hygienemanagements.

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt

Maike Salmen (ehem. Hesse)

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing (in Elternzeit)
Maike Salmen (ehem. Hesse)

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