Frauenherzen schlagen anders
Women‘s Heart Day am 1.Februar

Frauenherzen schlagen anders

Warburg

In der Herzgesundheit gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Diesem Unterschied ist jeweils der erste Freitag im Februar gewidmet. Auch im Helios Klinikum Warburg möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Herzgesundheit der Frauen aufmerksam machen und tragen daher heute ein rotes T-Shirt, um ein Zeichen zu setzen. Das Motto lautet "Zieh dir etwas Rotes an".

Herzleiden galten in der Vergangenheit als typisch männliche Phänome. Wie die Zeiten sich ändern: Die moderne Medizin macht sich eher Sorgen um die weibliche Herzgesundheit. Zwar sind weltweit zwei Drittel der Patienten mit koronaren Erkrankungen nach wie vor Männer. Dafür ist die Sterblichkeit bei herzkranken Frauen doppelt so hoch.

Frauen haben bis zu einem bestimmten Alter einen hormonell bedingten, natürlichen Gefäßschutz. Ändert sich der Hormonhaushalt nach der Menopause, fällt dieser Schutz jedoch weg. Und damit steigen die Erkrankungszahlen bei Frauen sprunghaft an

erklärt Chefarzt der Kardiologie, PD Dr. Stephan Lindemann

Hinzu kommen weitere negative Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Störungen im Fettstoffwechsel, die bei älteren Frauen ebenfalls häufiger auftreten.

Auch der Blick auf das Risiko Herzinfarkt offenbart Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Hier liegen die Männer bei der Zahl akuter Herzinfarkte vorn, allerdings überleben sie ihn deutlich öfter als Frauen. Die Gründe für die höhere Sterblichkeit bei Frauen sind vielfältig: Frauen sind bei ihrem ersten Infarkt häufig bis zu zehn Jahren älter als Männer und weisen dementsprechend mehr Vorerkrankungen auf. Außerdem sind die Infarktsymptome bei Frauen meist nicht so eindeutig mit Schmerzen in der Brust verknüpft wie bei Männern. Sie klagen eher über Schmerzen im Oberbauch und über Übelkeit und Erbrechen. Diese unklareren Anzeichen führen womöglich dazu, dass die Erkrankung bei Frauen nicht rechtzeitig erkannt wird und eine effektive Behandlung später einsetzt. Wenn der Infarkt als solcher erkannt wird, ist die Behandlung mit dem Herzkatheter häufig schwieriger, weil Frauen kleinere Gefäße haben.

Frauen sollten mit Blick auf die eigene Gesundheit deutlich selbstbewusster auftreten. Obwohl sie zwar oft die Gesundheitsmanagerinnen ihrer Familien sind, verdrängen, überhören und bezweifeln sie ihre eigenen körperlichen Warnsignale. Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes sollten genauso ernst genommen werden und Frauen wie Männer sollten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten - damit Frauenherzen möglichst lange gesund schlagen. Und Männerherzen auch...

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant.

Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt

Maike Salmen (ehem. Hesse)

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