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Fit und gesund im Alter (Teil 1)
Pressemitteilung

Fit und gesund im Alter (Teil 1)

Warburg

Ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein, regelmäßige Bewegung und gesunde, ausgewogene Ernährung tragen heutzutage dazu bei, dass Krankheiten im Alter verhindert oder zumindest verzögert werden. Es gibt viele aktive Senioren, die leistungsfähig sind, Hobbys haben, gerne reisen oder Sport treiben. Dr. Michael Krug, Oberarzt der Geriatrie im HELIOS Klinikum Warburg sowie Dr. Axel Reeh, Belegarzt der Urologie am HELIOS Klinikum Warburg zeigen auf, wie Sie die Risiken des Älterwerdens minimieren können.

Ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein, regelmäßige Bewegung und gesunde, ausgewogene Ernährung tragen heutzutage dazu bei, dass Krankheiten im Alter verhindert oder zumindest verzögert werden. Es gibt viele aktive Senioren, die leistungsfähig sind, Hobbys haben, gerne reisen oder Sport treiben. Dr. Michael Krug, Oberarzt der Geriatrie im HELIOS Klinikum Warburg sowie Dr. Axel Reeh, Belegarzt der Urologie am HELIOS Klinikum Warburg zeigen auf, wie Sie die Risiken des Älterwerdens minimieren können.

 

Inkontinenz

Inkontinenz im Alter ist ein Tabuthema, doch sollten Sie keine Hemmungen haben, Ihren Arzt darauf anzusprechen. Immerhin leiden 60 bis 70 Prozent der älteren Patienten darunter. Und: Es gibt Therapiemöglichkeiten, wenn erst einmal klar ist, um welche Art der Inkontinenz es sich handelt. Zum Beispiel kann bei einer Dranginkontinenz mit der Behandlung einer Blasenentzündung und Medikamenten zur Regulierung des übermäßigen Harndranges geholfen werden und bei einer Stressinkontinenz mit Beckenbodentraining, bestimmten Medikamenten oder einer Operation. Darüber hinaus kann es helfen, dass Sie lockere Kleidung tragen und den Wohnraum anpassen, beispielsweise durch höhere Sitzflächen.

 

Medikamentennebenwirkungen

Unerwünschte Medikamentenwirkungen sind ein großes Risiko für ältere Menschen, die oft mehrere, verschiedene Medikamente einnehmen: Ab fünf verschiedenen Medikamenten geht man davon aus, dass mindestens eine unerwünschte Arzneimittelwirkung auftritt. Sprechen Sie beim Arzt an, welche Medikamente Sie nehmen. Ärzte müssen immer kritisch hinterfragen, was wirklich nötig ist. Manchmal kann das bedeuten, dass wir darauf verzichten, eine weniger gefährliche Krankheit zu behandeln, als noch ein zwölftes Präparat zu geben.

 

Wundheilung

Die Haut von Senioren ist trockener und hat weniger Nährstoffe, die für die Wundheilung wichtig sind. Hinzu kommt, dass oft schon multiresistene Erreger (wie zum Beispiel MRSA) in einer Wunde sein können. Chronische Wunden bereiten nicht nur Schmerzen und kosten Kraft, sie machen auch immobil. Mangel- und Fehlernährung spielen bei der Wundheilung ebenfalls eine entscheidende Rolle. Hier gilt es, auf eine ausgewogene vitaminreiche und nährstoffreiche Ernährung inklusive einer ausreichenden Eiweißzufuhr zu achten, insbesondere bei chronischen Wunden. Wichtig: Druckbedingte Wunden bei gleichzeitiger Mobilität entlasten, um die Durchblutung zu fördern.

 

Mit der nächsten Sprechstunde erhalten Sie Tipps zum Verhalten nach Stürzen und über ausgewogene Ernährung.

 

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Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.100 stationäre Patienten.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".

 

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Pressekontakt:

Maike Hesse

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: 05641 911001

E-Mail: maike.hesse@helios-gesundheit.de