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Fit und gesund im Alter (2. Teil)
Pressemitteilung

Fit und gesund im Alter (2. Teil)

Warburg

Heutzutage werden wir nicht nur älter als noch vor wenigen Jahrzehnten, sondern altern auch gesünder. Dennoch wird es künftig aufgrund des demografischen Wandels noch mehr ältere Patienten geben – mit speziellen Bedürfnissen. Wir zeigen auf, wie Sie die Risiken des Älterwerdens minimieren können.

Heutzutage werden wir nicht nur älter als noch vor wenigen Jahrzehnten, sondern altern auch gesünder. Dennoch wird es künftig aufgrund des demografischen Wandels noch mehr ältere Patienten geben - mit speziellen Bedürfnissen. Wir zeigen auf, wie Sie die Risiken des Älterwerdens minimieren können.

 

Stürze

Wenn ältere Menschen fallen, verletzten sie sich meistens schwer, die Knochen brechen eher, weil sie oft eine geringere Knochendichte haben. Zudem wird das Abfangen schwieriger, weil die Reaktionszeit länger ist. Sturzrisiken im Alltag ergeben sich durch Stolperfallen wie Kabel, Teppiche, glatte Bodenbeläge oder fehlende Haltegriffe an zu hohen Toilettensitzen, aber auch dadurch, dass bei älteren Menschen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit abnehmen und Bewegungseinschränkungen durch beispielsweise Parkinson oder einen Schlaganfall bestehen. Zudem können Medikamente Schwindel verursachen. Stürze verhindern Sie am besten, indem Sie mögliche Stolperfallen im Haushalt konsequent entfernen, festes Schuhwerk tragen, in der Wohnung für gute Beleuchtung sorgen - und indem Sie Ihre Balance, Kraft und Ausdauer trainieren.

 

Psychische Einschränkungen

Viele ältere Menschen leiden unter psychischen und geistigen Einschränkungen, denen Aufmerksamkeit gewidmet werden muss - dazu gehören Gedächtniseinschränkungen, Depression oder Demenz. Die Gefahr: Seelische Beschwerden wie Depressionen führen oft auch zu körperlichen Einschränkungen. Wer Angst davor hat, den Kindern zur Last zu fallen, oder einsam ist, hat deshalb eventuell keinen Appetit oder Herzschmerzen. Wer im Alltag Probleme bei sich oder Angehörigen entdeckt, spricht am besten mit seinem Hausarzt darüber.

 

Mangelernährung

Experten gehen davon aus, dass 15 bis 20 Prozent der älteren Menschen mangelernährt sind. Bei 50 Prozent besteht ein Risiko dafür. Das liegt oft daran, dass die Gebisse nicht richtig passen. Außerdem essen Senioren oft zu wenig, weil sie weniger Appetit haben, und oft auch nicht ausgewogen genug. Manchmal scheitert das Essen auch an so profanen Dingen wie den Verpackungen. Deshalb: Lassen Sie mindestens jährlich Ihr Gebiss prüfen, reinigen Sie Ihre Prothese regelmäßig und ernähren Sie sich gesund mit ausreichend Obst und appetitanregenden Gewürzen, trinken Sie regelmäßig. Komplizierte Verpackungen kann man meiden, indem man mit den Angehörigen geeignete, leicht zu öffnende Artikel aussucht oder ggf. an der Frischtheke kauft.

 

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Das HELIOS Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 153 Betten. Rund 300 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.100 stationäre Patienten.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".

 

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Pressekontakt:

Maike Hesse

Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon: 05641 911001

E-Mail: maike.hesse@helios-gesundheit.de