Aus dem ehemaligen Jugoslawien ins Helios Klinikum Warburg: Diese Pflegekräfte haben den Umzug gewagt
Interview

Aus dem ehemaligen Jugoslawien ins Helios Klinikum Warburg: Diese Pflegekräfte haben den Umzug gewagt

Warburg

Den Mangel an Arbeitskräften in der Pflege entgegenwirken – und gleichzeitig Krankenpflegern aus dem Ausland eine Perspektive geben: Das möchte das Helios Klinikum Warburg.

Warum haben Sie Ihr Land verlassen, um in Deutschland zu arbeiten?

Amar Rahman: In Bosnien gibt es nur begrenzte Möglichkeiten Karriere zu machen. Außerdem wollte ich finanziell unabhängig sein von meiner Familie.

Warum haben Sie sich für Deutschland entschieden?

Amar Rahman: Ich hatte zu Deutschland schon immer ein besonderes Verhältnis, weil ich als kleines Kind schon während des Krieges hier mit meiner Familie gelebt habe.

Gab es im Vorfeld Ängste?

Amar Rahman: Ja, ich hatte wahnsinnige Angst keine Wohnung zu finden. Das erwies sich aber als überhaupt nicht schwer, weil ich die Wohnung von einem Kollegen übernehmen konnte. Meine neuen Kollegen haben mich total herzlich aufgenommen und mich immer unterstützt, wenn ich Hilfe brauchte. Auch privat unternehmen wir regelmäßig etwas zusammen. Z.B. Wasserski fahren oder Städtetrips. Das ist auch der Vorteil einer kleinen Klinik: Man bekommt schnell Anschluss.

Was ist Ihr Ziel?

Marco Andrejic: Ich möchte eine Wohnung für mich und meine Familie finden, damit wir alle gemeinsam in Deutschland leben können. Außerdem möchte ich meine Sprache verbessern. Dafür besuche ich regelmäßig die Sprachschule.

Was war Ihre größte Herausforderung bei der Auswanderung?

Marco Andrejic: In Deutschland gibt es ganz andere Strukturen. Ich musste mich intensiv über Behördengänge und Co informieren. Es musste z.B. der Führerschein entsprechend umgeschrieben werden.

Hintergrund:

Amar Rahman kam vor ca. 1,5 Jahren aus Bosnien nach Deutschland und arbeitet seit ca. einem Jahr in der Radiologie im Helios Klinikum Warburg als MTRA.

Marco Andrejic arbeitet seit Mai auf der Station 1c im Warburger Klinikum. Er kommt aus Serbien.

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt:

Maike Salmen (ehem. Hesse)

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