Station 1a (IMC)

Auf unserer interdisziplinären Station behandeln wir Intensivpatienten aller medizinischen Fachdisziplinen der Klinik. In neun modernen Zimmern ist eine beste medizinische und pflegerische Betreuung rund um die Uhr sichergestellt

Unsere Intensivstation im HELIOS Klinikum Warburg bietet beste medizinische und pflegerische Betreuung von Intensivpatienten.

Station Station 1a (IMC)
Fachbereich(e) Intensivmedizin
Stationsleitung Jutta Illner

Ihr Aufenthalt auf unserer Interdisziplinäre Intensivstation und IMC-Station

Sie finden uns im ersten Obergeschoss. Unsere Stationen 1a und 1b bietet mit 4 Intensivbetten und 7 IMC-Betten Platz für bis zu 11 Patienten. Die Station verfügt über einen eigenen Aufnahme- und Interventionsraum. Bis zu 6 Patienten können gleichzeitig beatmet werden. Daneben besteht jederzeit die Möglichkeit für eine Dialysebehandlung auf Station (Tankdialyse-Genius).


Ihr Aufenthalt auf unserer Intensivstation

Auf unserer Station werden vor allem Patienten betreut, bei denen sich nach Operationen, Unfällen oder schweren anderen Erkrankungen bedrohliche Störungen von Organfunktionen eingestellt haben oder bei denen durch die Schwere eines Eingriffs oder aufgrund von gravierender Vorerkrankungen Probleme zu erwarten sind, die eine besondere Überwachung und Therapie erforderlich machen.

Um dies gewährleisten zu können, stehen Tag und Nacht spezialisierte Ärzte und qualifizierte Pflegekräfte, die im Schichtdienst arbeiten, zur Verfügung. Es kommen moderne Techniken und Apparate zum Einsatz, die den Patienten fortlaufend überwachen, kontinuierlich Medikamente verabreichen und Organfunktionen unterstützen oder übernehmen. Lassen Sie sich nicht unnötig von den akustischen und optischen Monitoralarmen beunruhigen, die Alarmgrenzen sind sehr eng eingestellt, um frühzeitig zu warnen. Daneben sind bewegungsbedingte Veränderungen, sog. Artefakte, häufig Ursache für (Fehl)Alarme, ohne dass eine tatsächliche Störung beim Patienten vorliegt.

Die vielen technischen Geräte um das Patientenbett und die vielen Kabel, Schläuche und Sensoren am Patienten selbst wirken häufig abschreckend auf die Besucher, sind aber im modernen intensivmedizinischen Setting einfach unverzichtbar geworden. Und trotz aller Technik gilt für unser Intensiv Team: Der Mensch steht immer im Vordergrund unserer Behandlung!

Auch kann unter bestimmten Umständen, sei es durch die Erkrankung selbst oder durch Medikamente (künstliches Koma) bedingt, die Kontaktaufnahme mit Ihrem Angehörigen erschwert sein: Haben Sie trotzdem keine Scheu davor, Ihren Angehörigen zu berühren oder seine Hand zu halten. Es ist ungeheuer wichtig für einen schwer Erkrankten zu wissen, dass seine Nächsten bei ihm sind. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, die Ärzte oder das Pflegepersonal auf unserer Station anzusprechen. Wir sind für Sie und Ihre offenen Fragen jederzeit da.

Wenn Sie es wünschen oder die Situation es erforderlich machen sollte, besteht die Möglichkeit einen seelsorglichen Beistand für Ihren Angehörigen zu organisieren.

Was müssen Sie für Ihren ersten Besuch wissen

Wir sind uns bewusst, dass für viele Angehörige der Besuch eines nahe stehenden Verwandten auf der Intensivstation eine belastende Situation ist. Das häufig veränderte Aussehen und die eventuelle Nichtansprechbarkeit des Patienten ebenso wie die ungewohnte Apparateumgebung formen oft ein bedrohliches Bild. Wir achten darauf, dass die Angehörigen gerade bei den ersten Besuchen nicht allein gelassen werden, und erklären ihnen gerne alles ausführlich.

Um unsere schwerkranken Patienten optimal versorgen zu können, möchten wir Sie bitten, bei Ihrem Besuch Folgendes zu beachten:

  • Unsere Intensiv- und Überwachungsstation ist jederzeit offen für Besucher und Angehörige: Wir haben keine festen Besuchszeiten!
  • Bei Ihrem Besuch melden Sie sich bitte vor der Intensivstation über die dort installierte Gegensprechanlage bei unseren Mitarbeitern an. Es kann manchmal einige Minuten dauern, bis wir Sie einlassen und zu Ihrem Angehörigen begleiten. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn sich durch dringliche Tätigkeiten am Patienten kurze Wartezeiten für Sie ergeben sollten: Halten Sie sich dann bitte im Wartebereich vor der Intensivstation auf, bis wir Sie abholen.
  • Für Besucher auf der Intensivstation gelten strenge Hygienevorschriften. Bitte haben Sie Verständnis für diese notwendigen Vorschriften: Desinfizieren Sie bitte Ihre Hände vor und nach Ihrem Besuch. Wandspender mit Desinfektionsmittel finden Sie im Eingangsbereich zur Intensivstation und in jedem Patientenzimmer.
  • Das Tragen eines Schutzkittels, Einmalhandschuhen und Mundschutz ist nur in bestimmten Fällen erforderlich. Unsere Mitarbeiter weisen Sie ggf. entsprechend ein.
  • Um Ihren Angehörigen nicht zu überfordern und die Privatsphäre der anderen Patienten zu schützen, bitten wir Sie, mit nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig Ihren Angehörigen zu besuchen.
  • Bringen Sie bitte einige persönliche Gegenstände mit wie Kulturtasche, Brille, Zahnprothese, Hörgerät, evtl. Schuhe zum Aufstehen und Socken. Ein persönliches Rasierwasser oder Parfum oder ein Bild kann für Ihren Angehörigen sehr wichtig sein.
  • Für persönliche Gespräche mit den behandelnden Ärzten sollten Sie ein Familienmitglied auswählen, welches dann wiederum die anderen über den aktuellen Stand informiert. Damit ein kompetenter Ansprechpartner für Sie bereit steht, ist es hilfreich im Vorfeld einen Gesprächstermin zu vereinbaren.
  • Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn wir telefonisch Auskünfte nur an uns bekannte Personen erteilen dürfen.