Venenchirurgie

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Wir bieten verschiedene Therapien zur Behandlung von Venenerkrankungen an. Erfahren Sie mehr!

Oberflächliche Krampfadern, die für eine alleinige Verödungstherapie zu groß erscheinen, können operativ über Minihautschnitte entfernt werden. Der Eingriff erfolgt meist in einer Kurznarkose und kann ambulant durchgeführt werden. 

Im Stehen werden die beschriebenen Venen zunächst mit einem Marker-Stift gekennzeichnet. In Narkose werden dann, entsprechend der vorherigen Markierungen, Minihautschnitte angelegt und die Seitenastvenen unter der Haut entfernt.

Nachfolgend sind Verbandswechsel, Fadenentfernungen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen für 4-6 Wochen erforderlich.

Unterbindung von erweiterten Stammvenen

Wird bei der Venenuntersuchung festgestellt, dass die Venenklappen an der Einmündungsstelle einer der Stammvenen nicht schließt, die Klappen im weiteren Verlauf der Vene jedoch noch funktionieren, muss diese Stammvene oft nicht vollständig entfernt werden. 

Es reicht hier aus, die Einmündungsstelle über einen kleinen Leistenhautschnitt darzustellen und zu verschließen. Oft werden hierbei weitere oberflächliche Krampfadern in der gleichen Operation mit entfernt.

Einige Wochen nach dem Eingriff können noch kleine verbliebene Krampfadern verödet werden. Der Eingriff kann einseitig ambulant, beidseitig für 1-2 Tage stationär durchgeführt werden. Nach dem Eingriff sind Verbandswechsel und Fadenentfernungen erforderlich.

Für 6 Wochen nach der Operation sollten Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Wir bei der Venenuntersuchung festgestellt, dass als Ursache der Krampfadern erweiterte Verbindungsvenen ( Perforansvenen) zwischen tiefem und oberflächlichem Venensystem bestehen, müssen diese verschlossen werden, um den Blutstau aus der krankhaft erweiterten Vene zu unterbinden.

Hierzu werden über den zuvor markierten Stellen Minihautschnitte angelegt, die Perforansvene mit Fadenligaturen verschlossen und die darüber befindlichen erweiterten Seitenastvenen entfernt.

Bei dem Eingriff werden oft zusätzlich bestehende Krampfadern mit behandelt. Der Eingriff erfolgt meist in Kurznarkose und kann ambulant durchgeführt werden.

Nachfolgend sind Verbandswechsel, Fadenentfernungen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen für 4-6 Wochen erforderlich.

Wird bei der Venenuntersuchung festgestellt, dass die Venenklappen einer der Stammvenen nicht schließen, das Blut also in der Vene beim Stehen und Pressen in Richtung Unterschenkel sackt, muss diese krankhaft erweiterte Vene entfernt werden. Sie ist die Ursache für den Blutstau, der neben den Symptomen schwerer Beine und Schwellneigung auch die Seitenastkrampfadern verursacht. 

Würden die krankhaft erweiterten Stammvenen belassen, entstehen wegen des stetigen Blutrückstaus Hautveränderungen am Unterschenkel bis hin zu „offenen Beinen“.

Bei dem Eingriff ( meist in Vollnarkose oder mittels Rückenmarks-Anästhesie durchgeführt ) wird über einen kleinen Hautschnitt an der Leiste und oberhalb des Innenknöchels die krankhaft veränderte Vene dargestellt und mittels Nähten verschlossen. Die Vene selbst wird eröffnet, ein spezieller Draht eingeführt und die Vene damit aufgefädelt. Die Stammkrampfader kann dann unter der Haut, ohne zusätzliche Hautschnitte „gestrippt“ werden. Oft werden bei dem Eingriff zusätzlich kleine Seitenastkrampfadern über gesonderte Minihautschnitte mit entfernt.

Der Eingriff kann einseitig ambulant, beidseitig für 1-2 Tage stationär durchgeführt werden. Nach dem Eingriff sind Verbandswechsel und Fadenentfernungen erforderlich.

Für 6 Wochen nach der Operation sollten Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Kleinere Seitenastkrampfadern, die keiner operativen Behandlung bedürfen, können mit speziell dafür entwickelten Verödungsmitteln verschlossen werden. Dabei wird die Vene mit einer sehr dünnen Kanüle punktiert und das Medikament eingespritzt. Die bläulich verfärbte Vene wird dadurch verklebt und als solche nicht mehr sichtbar. Die Therapie kann alleine erfolgen, wird aber auch nach Operation größerer Krampfadern mehrere Wochen nach dem Eingriff zur Ergänzung der Therapie angeschlossen. Nachfolgen sollten für ca. eine Woche Kompressionstrümpfe getragen werden.