Achillessehnenerkrankungen

Die Achillessehne überträgt als stärkste Sehne des menschlichen Körpers ein Mehrfaches des Körpergewichts vom Unterschenkel über das Sprunggelenk auf die Ferse. Die dabei auftretenden Belastungen hinterlassen oft Spuren in Form von kleinen Verletzungen in der Sehne, die zunächst unbemerkt bleiben können.

Daraus kann sich eine Schädigung entwickeln, welche bei einer plötzlichen Anspannung (Sprinten, Springen) zu einem Zerreißen der Sehne führt (Achillessehnenruptur), speziell beim untrainierten Freizeitsportler.

Achillessehnenriss

Bei der Operation werden die Sehnenstümpfe vernäht und/oder mit einem Fibrinkleber verklebt. Die Nahtstelle kann zusätzlich mit einer dünnen Sehne, die neben der Achillessehne verläuft, verstärkt werden. Dabei wird die Achillessehne mit dieser Sehne durchflochten oder überdeckt. Der Verlust der dünnen Sehne beeinflusst die Funktionsfähigkeit des Fußes nicht. Bei älteren Achillessehnenverletzungen ist unter Umständen eine Sehnenverlagerung oder -verpflanzung notwendig. Bei einem knöchernen Ausriss der Achillessehne aus dem Fersenbein wird das abgerissene Fersenbein verschraubt.