Patientenakademie im Februar: "Tagesklinik Vogelsang - Teilstationäre multimodale Schmerztherapie"
Pressemitteilung

Patientenakademie im Februar: "Tagesklinik Vogelsang - Teilstationäre multimodale Schmerztherapie"

Vogelsang-Gommern

Etwa 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet an chronischen Schmerzen. In der schmerztherapeutischen Tagesklinik der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern werden Patienten ab sofort über einen Zeitraum von vier Wochen mit einem multimodalen Behandlungsprogramm teilstationär behandelt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ informiert Ingrid Harnisch-Lentze am Mittwoch, den 26. Februar 2020, um 17 Uhr, über das neue Konzept und den ganzheitlichen Therapieansatz.

Als chronisch wird ein Schmerz bezeichnet, wenn er länger als sechs Monate andauert. Schmerzen können sich mit der Dauer zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickeln. „Die häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen bei Erwachsenen sind Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates, Schmerzen durch Gefäßerkrankungen, neuropathische Schmerzen sowie Tumorschmerzen“, sagt Ingrid Harnisch-Lentze, Leitende Oberärztin für Schmerztherapie der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern. Chronische Schmerzen werden zudem oft von weiteren Beschwerden, wie Schlafstörungen, Appetitmangel, gesteigerter Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen, begleitet. Zudem bringen sie meist Einschränkungen im Alltag, Beruf und Freizeitleben mit sich.

Der Prozess der Schmerzchronifizierung erfolgt grundsätzlich auf der körperlichen, psychischen und sozialen Ebene. Diese individuellen, mehrdimensional entstandenen Schmerzen können auf diesen Ebenen erkannt und auch gelindert werden. Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Behandlungsansatz zur Stärkung körperlicher, seelischer und sozialer Fähigkeiten. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Funktionalität im Alltag und Beruf.

Ingrid Harnisch-Lentze, Leitende Oberärztin in der Schmerztherapie

In der neuen Tagesklinik für Schmerztherapie in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern wird die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie seit Beginn des Jahres auch teilstationär angeboten. „Nach drei Jahren der Konzepterarbeitung freuen wir uns die erste Tagesklinik für Schmerztherapie in Sachsen-Anhalt zu eröffnen. Gemeinsam mit der Klinikleitung haben wir es geschafft in nur einem Jahr die baulichen und personellen Voraussetzungen für die Tagesklinik zu schaffen. Das war ein sehr erfolgreicher Weg“, sagt Dr. med. Angela Stephan, Chefärztin der Schmerztherapie in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern.

Insgesamt 20 Behandlungstage, von Montag bis Freitag, plus einer Auffrischungswoche nach drei bis sechs Monaten, umfasst das Programm der schmerztherapeutischen. „Medizinische, physio- und ergotherapeutische und psychologische Ansätze werden mit Sport und Entspannung kombiniert angewandt. Im Unterschied zu vielen anderen Angeboten, gehört die Abklärung psychologischer und sozialer Aspekte und eine psychotherapeutische Behandlung von Anfang an zum Programm“, sagt Ingrid Harnisch-Lentze. Die teilstationäre interdisziplinäre multimodale Behandlung findet in eigens dafür geschaffenen Therapieräumen statt. Neben Gruppenbehandlungen sind auch Einzelbehandlungen und -gespräche vorgesehen. „Ein Vorteil der teilstationären Therapie liegt in der wohnortnahen Betreuung ohne notwendige Hospitalisierung. Die Patienten werden am Abend nach der Behandlung wieder in ihr häusliches Umfeld entlassen. Für Patienten aus der Umgebung stellt die Tagesklinik ein Shuttle zur Verfügung.

Einladung

Über das neue Konzept der Tagesklinik für Schmerztherapie in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern informiert Ingrid Harnisch-Lentze am Mittwoch, den 26. Februar 2020, um 17 Uhr, im MVZ Magdeburg, Breiter Weg 19d (3. Etage), 39104 Magdeburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Patientenakademie" ein, sich über aktuelle medizinische Themen und Fragestellungen zu informieren.

Pressekontakt

Martin-Thomas Wachter

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Martin-Thomas Wachter

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