Patientenakademie im Dezember: „Der Blick in das Gelenk – was die Arthroskopie leisten kann“
Pressemitteilung

Patientenakademie im Dezember: „Der Blick in das Gelenk – was die Arthroskopie leisten kann“

Vogelsang-Gommern

In Deutschland werden jährlich rund 400.000 arthroskopische Eingriffe allein am Kniegelenk durchgeführt. Mit Hilfe der Arthroskopie können vor allem größere Gelenke untersucht und Schäden an den Gelenkstrukturen behandelt werden.

Die Arthroskopie dient vor allem der Abklärung von Gelenkbeschwerden und der Untersuchung von Gelenkverletzungen. Die häufigsten Gründe sind Verletzungen oder Veränderungen, die durch einen Unfall entstanden sind, degenerative Veränderungen wie z.B. Arthrose oder entzündliche Erkrankungen, wie Rheumatoide Arthritis. Vor allem Kniegelenke werden häufig einer Arthroskopie unterzogen. Sie kann aber auch bei Erkrankungen anderer Gelenke wie Schulter-, Ellenbogen-, Hand- oder Sprunggelenk erfolgen.

„Bei der Arthroskopie, der sogenannten Gelenkspiegelung, führen wir über einen kleinen Hautschnitt eine Sonde mit einer Minikamera in das Gelenk ein. Diese überträgt Bilder aus dem Gelenkinnenraum auf einen Bildschirm. So können wir die Gelenkstrukturen betrachten und Schäden feststellen. Bei Bedarf werden durch einen weiteren zweiten Schnitt chirurgische Instrumente zur operativen Versorgung eingebracht. Dieses Verfahren wird auch als minimal-invasive Chirurgie oder Schüssellochchirurgie bezeichnet“, sagt Dr. med. Jörg Peter Woltersdorf, Chefarzt für Orthopädie und Sporttraumatologie in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern.

Rund 750 Knie- und 350 Schulterarthroskopien werden jährlich in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern durchgeführt. Eine arthroskopische Operation ist deutlich schonender als eine offene Operation. Sie hat gegenüber dem offenen chirurgischen Verfahren den Vorteil, dass gesunde Gelenkstrukturen geschont werden, der Organismus weniger belastet wird und die Schmerzen nach der Operation geringer sind. „Das hat auch Einfluss auf die Heilungszeit. Zumeist dürfen unsere Patienten das operierte Gelenk am ersten Tag nach der Gelenkspiegelung wieder voll belasten. Am zweiten Tag können sie das Krankenhaus in der Regel bereits wieder verlassen“, so der erfahrene Orthopäde.

Zu den häufigsten Indikationen für eine Arthroskopie gehören Knorpel- und Knochenschäden, Risse von Bändern, Sehnen und Muskeln, Schleimbeutelentzündungen und freie Gelenkkörper wie sie häufig auch bei Sportunfällen auftreten. „Sowohl bei spontan auftretenden Verletzungen als auch bei chronischen Beschwerden sportlich aktiver Menschen setzen wir auf modernste Behandlungstechniken. Die meisten der sportmedizinischen Operationen führen wir dabei arthroskopisch durch, damit die Sportler möglichst schnell wieder in die Regeneration einsteigen können“, so Dr. med. Jörg Peter Woltersdorf. Bereits seit Jahrzehnten finden zahlreiche Athleten des Breiten- und Spitzensports nach trainings- oder wettkampfbedingten Verletzungen bei den Spezialisten der Orthopädie und Sporttraumatologie in Vogelsang kompetente medizinische Hilfe.

Einladung

Bei welchen Erkrankungen die Arthroskopie helfen kann und wie sie funktioniert, darüber informiert Dr. med. Jörg Peter Woltersdorf am 12. Dezember 2018, um 17 Uhr, im MVZ Magdeburg, Breiter Weg 19d (3. Etage), 39104 Magdeburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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Dr. med. Jörg Peter Woltersdorf

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Die Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern, Rheumazentrum Sachsen-Anhalt, ist spezialisiert auf die Behandlung von rheumatologischen und orthopädischen Krankheitsbildern sowie auf die umfassende Schmerztherapie. Die Klinik verfügt über 151 Betten. Rund 140 Mitarbeiter versorgen jährlich um die 5000 stationären Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Martin-Thomas Wachter

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