Patientenakademie im August: Cannabis in der Schmerztherapie - wann kommt es zum Einsatz?"
Pressemitteilung

Patientenakademie im August: Cannabis in der Schmerztherapie - wann kommt es zum Einsatz?"

Vogelsang-Gommern

Rund jeder fünfte Deutsche leidet unter chronischen Schmerzen, ganz gleich ob in Kopf, Gelenken oder im Rücken. Seit einiger Zeit steht medizinisches Cannabis zur Schmerzlinderung als Therapiealternative zur Verfügung. Wann es zum Einsatz kommt und wie die Behandlung im Detail aussieht, darüber informiert Oberärztin Ingrid Harnisch-Lentze bei der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“, am Mittwoch, den 21. August 2019.

Mit dem sogenannten „Cannabis-Gesetz“ vom 10. März 2017 sind die Möglichkeiten zur Verschreibung von medizinischem Cannabis erweitert worden. Nun ist es schwerkranken und unter Schmerzen leidenden Patienten möglich, künftig Cannabis-Arzneimittel auf Rezept zu erhalten. Andere therapeutische Möglichkeiten müssen jedoch ausgeschöpft sein oder der behandelnde Arzt entscheidet im Einzelfall, dass andere therapeutische Alternativen nicht angebracht sind.

„Cannabis als Medikament in der Schmerztherapie hat in den vergangenen Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Dennoch herrscht oft Verunsicherung bei Betroffenen, wann und in welcher Form es tatsächlich therapeutisch zum Einsatz kommt“, erklärt Ingrid Harnisch-Lentze, Schmerzexpertin in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern.

Chronische Schmerzen sind meist auf ein vielschichtiges Krankheitsbild zurückzuführen. „Sie erfordern neben der physischen Behandlung auch einen ganzheitlichen Ansatz, der die psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen mit einbezieht. An dieser Stelle setzt die multimodale Schmerztherapie an, in der wir eine für den Patienten geeignete Kombination aus Physiotherapie, Psychotherapie und sozialer Betreuung auswählen“, sagt die erfahrene Schmerzmedizinerin. Hier kann Cannabis als unterstützendes Medikament zum Einsatz kommen. „Es ist wichtig zu beachten, dass Cannabis nie als Einzeltherapie verabreicht wird. Nur in einem abgestimmten individuellen Therapieplan kann es sinnvoll zur Schmerzlinderung beitragen.“

Die multimodale Schmerztherapie ist ein Behandlungskonzept zur Stärkung körperlicher, seelischer und sozialer Fähigkeiten. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Funktionalität im Alltag und Beruf.

Einladung

Wann und wie Cannabis in der Schmerztherapie eingesetzt wird, darüber informiert Oberärztin Ingrid Harnisch-Lentze bei der Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“, am Mittwoch, den 21. August 2019, um 17 Uhr, im MVZ Magdeburg, Breiter Weg 19d (3. Etage), 39104 Magdeburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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Ingrid Harnisch-Lentze

Oberärztin Schmerztherapie
Ingrid Harnisch-Lentze

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Die Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern, Rheumazentrum Sachsen-Anhalt, ist spezialisiert auf die Behandlung von rheumatologischen und orthopädischen Krankheitsbildern sowie auf die umfassende Schmerztherapie. Die Klinik verfügt über 151 Betten. Rund 140 Mitarbeiter versorgen jährlich um die 5000 stationären Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Martin-Thomas Wachter

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