Ab jetzt anders!
Karrierewege
Pflegeausbildung bei Helios

Ab jetzt anders!

Oschersleben

Jonas, Doreen, Philipp, Lisa, Matthias und Darleen arbeiten an unterschiedlichen Helios Kliniken in Sachsen-Anhalt. Und doch verbindet sie mehr, als nur der Job bei Helios. Fast alle kündigten ihren Arbeitsplatz bei uns – mal, um woanders Erfahrungen zu sammeln und mal, weil der Job sie nicht glücklich machte. Doch sie kamen zurück. Warum?

Als Arbeitgeber haben wir verstanden, dass unsere Mitarbeiter unsere wichtigsten Partner sind. Daher bieten wir mehr als andere – und wer könnte das besser beurteilen, als unsere eigenen Kolleginnen und Kollegen. Also haben wir nachgefragt …

Philipp aus Zerbst | Foto: Dirk Mahler

Philipp schließt seine Pflege-Ausbildung in Zerbst ab. Doch der Druck wächst, die Motivation sinkt. Er wandert nach Österreich aus und genießt Leben und Arbeiten dort. Weil ihm die Heimat fehlt, kehrt er zurück und nicht nur er hat sich weiterentwickelt. Auch sein Job ist anders als früher. „Die Bezahlung ist deutlich besser als früher, aber auch die Arbeitssituation hat sich in meiner Abwesenheit total verändert. Heute haben wir einfach mehr Ressourcen und Unterstützung, so bleibt endlich die Zeit, die wir für unsere eigentlichen Tätigkeiten brauchen. Das macht zufrieden, das ist gut für die Stimmung, wir bekommen sehr viel positives Feedback durch die Patienten", sagt er heute.

Darleen aus Köthen | Foto: Dirk Mahler

Über ein Praktikum kommt Darleen in die Pflege nach Köthen. Doch so richtig warm wird sie mit der Schichtarbeit nicht und wechselt in eine Arztpraxis. Am Ende entscheidet sie sich doch für einen Job in der Klinik – und schätzt dort nicht nur das gute Teamgefühl als großen Pluspunkt. „Wenn man zusammen lachen oder auch mal miteinander stänkern kann, dann macht das Spaß, das ist gut fürs Klima. Das Team hält hier wirklich zusammen und die Kollegen sind für mich da. Das haben sie mir schon gesagt, als ich hier angefangen habe: Wenn ich eine Frage habe oder Hilfe brauche, soll ich mich gleich melden, ob nun Stress herrscht oder nicht, da wird mir weitergeholfen. Und das ist schön“, erzählt sie lachend.

Jonas aus Neindorf | Foto: Dirk Mahler

In Neindorf ist Jonas mit seinem beruflichen Alltag nach seiner Ausbildung nicht wirklich zufrieden, es müssten manche Dinge aus seiner Sicht anders gemacht werden. Er beschließt, eine Veränderung zu wagen und wechselt in einen weiter entfernten, sehr großen Klinikbetrieb. Doch fehlende Wertschätzung und endlose Parkplatzsuche führen zu seiner Rückkehr. Heute sagt er: „Weil die Klinik kleiner ist, ist der Kontakt zu den Leitungen sehr viel direkter. Das ist ein Vorteil. Wenn ich ein Problem habe, schreibe ich eine kurze Mail und kriege auch gleich eine Antwort, so stelle ich mir das vor.“

Doreen aus Burg | Foto: Dirk Mahler

Doreen war mehr als 20 Jahre als Kinderkrankenschwester in Burg tätig, bevor sie sich für einen Neuanfang entscheidet. Doch etwas fehlt. Die Arbeit mit Kindern und die familiäre Atmosphäre ziehen sie vier Jahre später wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurück. „Heute ist das so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Die Kinder sind da, in allen Altersgruppen, auch die ganz Kleinen im Mutter-Kind-Zentrum. Die Atmosphäre im Team ist schon gut hier. Wir sind ein größeres Team, das ist ziemlich fest, das verändert sich nicht ständig und daher gibt es Kollegen, von denen weiß man eben mehr persönliche Dinge“, erzählt sie.

Lisa aus Vogelsang | Foto: Dirk Mahler

2011 beginnt die Geschichte von Lisa und Vogelsang - einer Partnerschaft, die mit dem ersten Blick während des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) startete und heute in einer Festanstellung in der Pflege der Schmerztherapie aufgeht. Sie zieht es hier nicht mehr weg: „Wir ziehen alle an einem Strang, unterstützen uns gegenseitig, auch über die Stationen hinweg. Wir kennen uns alle, das fühlt sich gut an. Da fährt man gern zur Arbeit. Wir gehen einfach alle gut miteinander um, ohne dass der Respekt vor der Qualifikation darunter leidet, ganz klar. Das ist einfach ein schönes Arbeiten.“

Matthias aus Köthen | Foto: Dirk Mahler

Und auch Klinikgeschäftsführer Matthias aus Köthen beweist, dass der Blick über den Tellerrand viele Erkenntnisse bringen kann. „Jeder Mitarbeiter sollte gehört werden. Ich versuche stets, kurzfristig ein Gespräch zu ermöglichen, wenn jemand ein Problem hat, auch wenn das zeitlich manchmal eine Herausforderung für mich ist. Ich halte das aber für ziemlich wichtig, denn wenn die Mitarbeiter nicht die Chance bekommen, mit uns zu sprechen, haben wir keine Chance uns weiterzuentwickeln.“