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Tipps zum Tragen von Alltagsmasken
Pressemitteilung

Tipps zum Tragen von Alltagsmasken

Uelzen

In Niedersachsen gilt ab Montag, 27. April 2020, landesweit eine Pflicht zum Tragen sogenannter Alltagsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Doch was müssen Bürgerinnen und Bürger beim Auf- und Absetzen der Masken beachten? Wann sollte man die Maske wechseln? Und wie können Brillenträger das Beschlagen der Gläser verhindern? Dörte Schidlowski, Hygienefachkraft am Helios Klinikum Uelzen, gibt Tipps zum Tragen von Alltagsmasken.

„Wichtig ist, dass die Maske eng anliegt, Mund und Nase bedeckt und bis unters Kinn reicht, damit sie nicht verrutschen kann“, sagt Dörte Schidlowski. Am besten sollte man die Maske vor einem Spiegel aufsetzen, um den optimalen Sitz kontrollieren zu können – im Alltag kann man sich zum Beispiel auch mit der Fensterscheibe des Autos behelfen. Vor dem Auf- und nach dem Absetzen der Maske sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen.


„Viren sammeln sich auf der Innenseite der Maske. Das sollte man beim Absetzen und beim Transport der Maske bedenken“, so Dörte Schidlowski. Die Maske deshalb nicht mit der Innenseite auf Oberflächen ablegen. Wer nach dem Einkaufen ins Auto oder aufs Fahrrad steigt und keinen Kontakt zu anderen Menschen hat, kann die Maske dann auch herunterziehen und am Hals baumeln lassen und sie zuhause entsprechend der hygienischen Empfehlungen absetzen.


„Die Alltagsmaske sollte gewechselt bzw. gewaschen werden, wenn sie durchfeuchtet ist. Einweg-Masken müssen nach dem Tragen entsorgt werden – Idealerweise in einem Mülleimer mit verschließbarem Deckel“, weiß Dörte Schidlowski. Um die Durchfeuchtung von selbstgenähten Masken zu verhindern, kann man auch eine handelsübliche, dünne Slipeinlage in die Innenseite der Maske kleben. Grundsätzlich können Alltagsmasken bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen werden. Wer die Waschmaschine nicht täglich laufen lassen möchte, kann auch eine ausreichende Menge Wasser im Wasserkocher erhitzen, die Alltagsmaske in eine hitzebeständige Schale legen, ggfs. Waschmittel begeben und mit dem heißen Wasser übergießen.


Brillenträger kennen das Problem: Beim Ein- und Ausatmen mit Maske beschlagen regelmäßig die Gläser. „Wenn das passiert, liegt die Maske nicht richtig bzw. eng genug an, sodass die Atemluft am oberen Rand entweichen kann“, erklärt Dörte Schidlowski. In diesem Fall noch mal den Sitz der Maske kontrollieren und den Bügel richten und an die eigene Gesichtsform anpassen.


Alltagsmasken dienen nicht dem Eigenschutz, sondern sollen dafür sorgen, dass der Träger/die Trägerin andere Menschen vor einer Tröpfcheninfektion schützt. Deshalb gilt weiterhin: Unbedingt den Sicherheitsabstand von mind. 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten und das Gesicht – insbesondere Mund, Nase und Augen – nicht mit den Händen berühren.


Zum Tragen von Handschuhen zum Beispiel im Supermarkt sagt Dörte Schidlowski: „Handschuhe vermitteln ein trügerisches Sicherheitsgefühl und verleiten dazu, die korrekte Händehygiene zu vernachlässigen. Außerdem besteht beim Ausziehen der Handschuhe die Gefahr, dass man mit Keimen, die an den Handschuhen haften, in Kontakt kommt.“ Sie empfiehlt regelmäßiges Händewaschen mit Seife – 30 Sekunden lang unter fließendem, warmem Wasser.


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Pressekontakt:
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