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Geburt in Zeiten von Corona: Was werdende Eltern jetzt wissen müssen
Pressemitteilung

Geburt in Zeiten von Corona: Was werdende Eltern jetzt wissen müssen

Uelzen

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern die schönste Erfahrung und eines der emotionalsten Ereignisse im Leben. Die zunehmende Ausbreitung des Corona-Virus besorgt aktuell jedoch viele Frauen, die in den nächsten Wochen und Monaten ihr Baby erwarten. Das Geburtshilfe-Team des Helios Klinikums Uelzen ist auch in Zeiten von Corona weiterhin rund um die Uhr für die Schwangeren da. Chefarzt Thomas Köster beantwortet Fragen, die viele Frauen jetzt beschäftigen.

„Das Corona-Virus macht auch vor der Geburtshilfe nicht Halt. Für uns steht das Wohl der Mutter und ihres Kindes an erster Stelle. Um die Schwangeren und ihre Familien zu schützen, haben wir deshalb vorsorgliche Maßnahmen festgelegt. Dennoch bemühen wir uns, den einzigartigen Augenblick der Geburt so individuell wie möglich zu gestalten“, sagt Thomas Köster.


Um die Patientinnen ebenso wie die Mitarbeiter des Krankenhauses zu schützen, fallen alle für April geplanten Veranstaltungen im Helios Klinikum Uelzen aus. Dazu gehört auch der Info-Abend mit Kreißsaal-Besichtigung für werdende Eltern, der sonst immer am ersten Montag im Monat stattfindet.


„Wir unterstützen die werdenden Mütter in ihrem Wunsch, den Partner oder eine andere Begleitperson zur Geburt mitzubringen“, erläutert der Chefarzt. Voraussetzung ist, dass die Begleitperson nicht positiv auf COVID-19 getestet wurde und keine Erkältungssymptome bzw. grippeähnliche Symptome (Fieber in den letzten 14 Tagen über 37,8 Grad oder Husten und Luftnot) aufweist. Sollten unter der Geburt derartige Symptome auftreten, muss die Begleitperson aus Sicherheitsgründen auf die weitere Teilnahme an der Geburt verzichten.


Darüber hinaus bittet das Geburtshilfe-Team Schwangere darum, vorab anzurufen, wenn sie das Klinikum zur Geburt aufsuchen möchten und grippeähnliche Symptome zeigen oder Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall oder einer Person hatten, die in einem vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Gebiet war.


Im gesamten Klinikum gilt ein Besuchsverbot – werdende Väter sind davon ausgenommen. Sie dürfen nach der Geburt noch für einige Zeit bei ihrer Partnerin und dem Neugeborenen bleiben. Nach dem Verlassen des Krankenhauses ist ein erneuter Besuch nicht möglich. „Wir bedanken uns für das Verständnis, das uns die werdenden Eltern und jungen Familien bislang entgegengebracht haben. Es handelt sich um vorsorgliche Maßnahmen, von denen wir wieder absehen, sobald die Landesregierung das verordnete Besuchsverbot aufhebt“, sagt Thomas Köster.


Schwangere, die verunsichert sind oder weitere Fragen haben, erreichen das Sekretariat der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe montags bis freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer (0581) 83-4601. Das Team des Kreißsaals ist rund um die Uhr telefonisch unter (0581) 83-4350 erreichbar.


Verpflichtung zur Absage aller nicht dringend medizinisch notwendigen Eingriffe und Behandlungen
Das Helios Klinikum Uelzen folgt der Verordnung des niedersächsischen Gesundheitsministeriums vom 19. März 2020, wonach noch nicht begonnene medizinische Eingriffe und Behandlungen, die nicht dringend medizinisch notwendig sind, abgesagt werden müssen. Die Verordnung gilt bis zum 18. April 2020.

Dr. Jens Schaumberg, Ärztlicher Direktor des Klinikums, sagt: „Alle Eingriffe und Behandlungen, die aus unserer Sicht medizinisch erforderlich sind, finden statt. Unser Krankenhausregelbetrieb läuft weiter, auch unsere Zentrale Notaufnahme bleibt 24 Stunden am Tag geöffnet.“ Ob ein Eingriff oder eine Behandlung medizinisch erforderlich sei, werde für jede Patientin/jeden Patienten im Einzelfall entschieden. „Unsere oberste Priorität ist es, sicherzustellen, dass ein Bett, das für die Versorgung eines COVID-Patienten gebraucht wird, nicht von einem anderen Patienten belegt ist, der nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt hätte versorgt werden müssen“, erläutert Dr. Jens Schaumberg. Akute Notfälle wie zum Beispiel Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten oder Unfallopfer sind von dieser Regelung selbstverständlich ausgenommen.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Sonja Mengering
Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon: (0581) 83-1006
E-Mail: sonja.mengering@helios-gesundheit.de