Bei Fernweh: Was gehört in die Reiseapotheke?
Pressemitteilung

Bei Fernweh: Was gehört in die Reiseapotheke?

Uelzen

Pünktlich zum Start der niedersächsischen Sommerferien sind Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands und in viele europäische Länder wieder möglich. Ob Ostsee, Berge oder Mittelmeer – eine Grundausstattung an Medikamenten sollte man im Urlaub immer dabeihaben. „Bei leichten Erkrankungen oder kleinen Verletzungen erspart man sich so die Suche nach einer Apotheke am Urlaubsort, wo mitunter Sprachbarrieren überwunden werden müssen und zu Problemen führen können“, sagt Dr. Wolfgang Mönch, Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie am Helios Klinikum Uelzen. Er erklärt, was in keiner Reiseapotheke fehlen darf.

Ein wirksames Sonnenschutzmittel mit einem auf den individuellen Hauttyp abgestimmten Lichtschutzfaktor gehört zur Basisausstattung für jeden Sommerurlaub. Denn selbst wenn die Sonne nicht scheint, erreicht die Haut durch die Wolken schädliche UV-Strahlung. „Cremen Sie sich deshalb unbedingt auch bei bedecktem Himmel ein“, rät Dr. Wolfgang Mönch. Dabei gilt die einfache Faustregel: Viel hilft viel. „Nur, wenn man genügend Creme, Gel oder Spray auf die Haut aufträgt, kann sich eine schützende Schicht bilden. Beim Eincremen werden außerdem die Ohren, die Lippen, der Haaransatz und die Fußrücken gerne vergessen“, weiß der Chefarzt. Urlauber sollten zudem bedenken, dass das Sonnenschutzmittel in der Regel eine gewisse Zeit braucht, um seine chemische Wirkung zu entfalten, und sich deshalb rechtzeitig vor dem Gang nach draußen eincremen.

Sonnenmilch und Co. sind jedoch keine Allheilmittel und können die Haut nur für eine begrenzte Zeit vor einem Sonnenbrand schützen. Alle zwei bis drei Stunden sollte deshalb sorgfältig nachgecremt werden, denn allein durch die Reibung der Kleidung, durch Schwitzen oder beim Schwimmen geht Creme und damit auch Sonnenschutz verloren. Dauerhaften Schutz bietet nur leichte Kleidung (ggfs. mit eingearbeitetem Sonnenschutz), die Arme und Beine bedeckt.

„Grundsätzlich sollte man die intensive Mittagssonne meiden und auf ausgiebige Sonnenbäder verzichten. Zum Schutz der empfindlichen Kopfhaut gehört unbedingt auch eine Kopfbedeckung ins Reisegepäck“, sagt Dr. Wolfgang Mönch. Sollte es trotz aller Vorsicht doch zu einem Sonnenbrand kommen, sorgen kühlende Umschläge und beruhigende, rückfettende Cremens für Linderung. Von einem erneuten Sonnenbad sollten Urlauber dann vorläufig absehen.

Besonders an Bachläufen und Seen können Mücken zu einer lästigen Plage werden. Deshalb sollte ein Mückenschutzspray für den Tag und ein Moskitonetz für die Nacht in keiner Reiseapotheke fehlen. Spezielle Salben aus der Apotheke bekämpfen den Juckreiz nach Insektenstichen. „Noch besser hilft ein Gel, das auf der Haut verdunstet und diese kühlt. Gleichzeitig wird so die Medikamentenwirkung verstärkt“, erklärt der Chefarzt. Als Alternative bieten sich batteriebetriebene Stifte an, die lokal auf die Einstichstelle begrenzt durch Hitzeentwicklung die Fremdeiweiße zerstören und so den Juckreiz bekämpfen.

Zur Basisausstattung jeder Reiseapotheke zählen auch ein Schmerz- und Fiebermittel sowie ein Medikament gegen Durchfall. Dabei ist es ratsam auf bereits bekannte Produkte zu setzen, bei denen nach der Einnahme keine Unverträglichkeiten oder andere Nebenwirkungen aufgetreten sind. „Um die Reiseapotheke auf die individuellen Bedürfnisse und das Urlaubsziel abzustimmen, sollte man den behandelnden Hausarzt oder den Apotheker um Rat fragen“, sagt Dr. Wolfgang Mönch.
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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Sonja Mengering
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