Demenz

Wir helfen Ihnen – im Umgang mit Demenz

Demenz – mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an ihr zu erkranken. Betroffene leiden darunter, dass ihr Gedächtnis schwindet. Selbst die alltäglichsten Dinge fallen ihnen immer schwerer, irgendwann können sie sie nicht mehr erledigen. Auch für die Angehörigen beginnt eine schwere Zeit. Je früher die eigene Situation erkannt wird, desto mehr Zeit bleibt für die Behandlung und für Hilfestellungen.

Eine Demenzerkrankung beginnt meist schleichend. Oft halten Betroffene und Angehörige die ersten Anzeichen fälschlicherweise für normale Alterserscheinungen.

Wir haben viel Erfahrung in der Abklärung und Behandlung von Patienten, die unter einer Demenz leiden. Wir bieten eine individuelle Diagnostik, in die auch die Angehörigen einbezogen werden. Sie bildet die Voraussetzung, dass sowohl der Patient als auch seine Angehörigen für die Zukunft vorsorgen können.

Diagnostik

Beeinträchtigungen des Denkens können viele Ursachen haben. Sollte die Ursache im Fall einer Demenz nicht behandelbar sein, ist es trotz allem wichtig, die zugrundeliegende Krankheit und ihren gegenwärtigen Schweregrad zu kennen. Deswegen ist eine gründliche neurologische Untersuchung erforderlich, nach der sich die Behandlung richtet.

Um die Diagnose Demenz stellen zu können, erheben wir in einem ärztlichen Gespräch mit Patient und Angehörigen die genaue Krankengeschichte sowie Vorerkrankungen. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Radiologie lassen wir bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) die Struktur des Gehirns darstellen. Um internistische Erkrankungen ausschließen zu können, lassen wir Nervenwasser im Labor untersuchen. Bei speziellen Untersuchungen versuchen wir genau zu erfassen, wie sehr Gedächtnis, Konzentration, Sprache und Orientierung beeinträchtigt sind.

Therapie

Eine Demenz kann nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht geheilt werden. Die Behandlung der Erkrankung richtet sich nach dem individuellen Verlauf. Der behandelnde Arzt passt die Therapie je nach Stadium der Krankheit an. Grundsätzlich lassen sich durch Medikamente das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und Nebenerscheinungen wie Sinnestäuschungen oder Unruhe behandeln. Gedächtnistraining, Tanzen, Spaziergänge oder Musik können ebenfalls helfen, die Leistungsfähigkeit und das Befinden des Patienten zu verbessern.

Wünschen Sie weitere Informationen oder haben Sie Fragen zu Demenz? In unseren Sprechstunden beraten wir Sie gerne!
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Sekretariat Neurologie und neurologische Frührehabilitation

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