Bewegungsstörungen & Morbus Parkinson

Unser Ziel: Ihre Lebensqualität verbessern

Zu den Bewegungsstörungen zählen Erkrankungen wie der Schiefhals, der Schreibkrampf, Gangstörungen und spastische Lähmungen, die Parkinson-Krankheit oder auch die Überbeweglichkeit wie der sogenannte Veitstanz oder Chorea Huntington. Unsere neurologische Abteilung hat jahrelange Erfahrung darin, die Ursachen dieser Erkrankungen abzuklären und zu behandeln. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, behandeln wir zum Beispiel Parkinson-Patienten mit verschiedenen, aufeinander abgestimmten Therapien – mit der sogenannten multimodalen Komplextherapie.

Zu den wichtigsten Parkinson-Ursachen zählt, dass im Gehirn bestimmte Nervenzellen, die Dopamin produzieren, zugrunde gehen. Dieser Botenstoff steuert unter anderem geistige und körperliche Bewegungen. Durch den entstehenden Dopamin-Mangel treten Symptome auf wie ein Zittern vor allem der Hände, eine Steifigkeit der Muskulatur aber auch Schmerzen vor allem der Schultermuskulatur oder eine gestörte Geschicklichkeit. Allgemein verlangsamen sich die Bewegungen der Betroffenen.

Diagnostik

Im frühen Stadium ist die Diagnose von Morbus Parkinson oft schwierig. Erste Hinweise darauf können eine verkleinerte Handschrift, ein gestörtes Riechvermögen, starke Muskelverspannungen, Schwierigkeiten beim Zähneputzen, Zuknöpfen des Hemdes oder der Bluse, beim Arbeiten am Computer oder beim Gehen sein. Wenn zwei der genannten Anzeichen feststellbar sind, kann das dafür sprechen. Ob sich dieser Verdacht bestätigt, muss eine umfassende Untersuchung zeigen.

Zu Beginn dieser Diagnostik steht ein Gespräch, in dem der Patienten seine genauen Beschwerden und den bisherigen Verlauf erläutert. Es schließt sich eine gründliche körperliche und neurologische Untersuchung an. Manchmal ist auch eine Computertomografie (CT) oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) des Gehirns notwendig. Ein relativ klarer Hinweis auf eine Parkinson-Erkrankung liegt vor, wenn eine Therapie mit Levodopa erfolgreich anschlägt. Dieses Medikament ist eine chemische Vorstufe des Dopamins. Es beseitigt zumindest kurzzeitig den Dopamin-Mangel im Hirn.

Therapie

Bis heute ist Parkinson unheilbar. Mit einer speziell angepassten medikamentösen Therapie sowie der Parkinson-Komplextherapie im Krankenhaus, versuchen wir im Helios Klinikum Uelzen den Alltag der Betroffenen aber möglichst beschwerdearm zu gestalten.

Die stationäre Behandlung beinhaltet neben der medikamentösen Optimierung auch eine Beratung über Hirnschrittmacher oder Bauchwandsonden, ein Gangtraining, Gymnastik, Elektrotherapie und die Ergotherapie sowie das Trainieren der Stimme und einer verbesserten Aussprache. Diese Komplextherapie dauert in der Regel zwei bis drei Wochen.

Unser Team steht Ihnen und Ihren Angehörigen in jeder Phase der Erkrankung zur Seite. Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
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Sekretariat Neurologie

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