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Ihr Team des Helios Klinikums Uelzen

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Chronische Wunden und diabetischer Fuß

Ursachen chronischer Wunden behandeln

Ursachen chronischer Wunden behandeln

Zu unseren Schwerpunkten zählen das Behandeln von fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen mit chronischen Wunden und abgestorbenem Gewebe sowie die Behandlung des diabetischen Fußes und von „offenen Beinen“ bei chronisch venösen Erkrankungen.

Die Gefäßchirurgen des Helios Klinikums Uelzen sind darauf spezialisiert, die Ursachen chronischer Wunden zu behandeln, die zum Beispiel bei einem diabetischen Fußsyndrom entstehen. Im Rahmen der modernen Wundbehandlung arbeiten wir sehr eng mit den Ärzten verschiedener Fachrichtungen unseres Klinikums zusammen.

Mit unseren Therapiemöglichkeiten versuchen wir, so viel gesundes Gewebe zu erhalten wie möglich, die Wunde zu säubern und abgestorbenes Gewebe zu entfernen. Dabei wenden wir verschiedene Methoden an.

Vor einer Behandlung steht die Diagnostik der Ursache im Vordergrund. Dabei klären wir, ob es sich bei den Beschwerden um Durchblutungsstörungen und/oder um venöse Abflussstörungen handelt. Die Behandlung dieser Ursachen muss gleichzeitig mit der lokalen Therapie erfolgen.

Bei hochgradig infizierten und bakteriell besiedelten Wunden, bei denen keine Heilung zu erwarten ist, ist eine chirurgische Wundreinigung erforderlich. Der Chirurg entfernt dabei mit Skalpell und Pinzette abgestorbene Gewebereste und Beläge aus der Wunde, sodass ein sauberer Wundgrund und ein sauberer Wundrand geschaffen werden. Die „angefrischte“ Wunde hat jetzt eine Chance, heilen zu können. Die Eingriffe werden ambulant oder bei einem stationären Aufenthalt durchgeführt.

Bei tiefreichenden Wunden ist eine Vakuum-Therapie sinnvoll, um die Wundheilung zu beschleunigen. Dabei führen wir zunächst eine chirurgische Wundreinigung durch. Danach setzen wir einen Schwamm auf die Wunde und verkleben sie dicht mit einer Folie dicht. Anschließend erzeugen wir einen Unterdruck. Durch den kontinuierlichen Sog kann das neue Gewebe schneller und gleichmäßiger in Richtung Hautniveau wachsen. In der Regel wechseln wir im Abstand von einigen Tagen den Vakuumverband. Dabei wird der Schwamm entfernt und die Wunde erneut beurteilt. Hierzu ist in der Regel eine Betäubung erforderlich, bei größeren oder schmerzhaften Wunden oder zusätzlichen Eingriffen besprechen wir mit Ihnen erneut eine örtliche Betäubung und verabreichen eine Schmerztherapie. Die Wechsel des Vakuum-Verbandes können über einen längeren Zeitraum im Abstand von einigen Tagen notwendig sein, bis die gewünschten Wundverhältnisse erreicht sind.

Wenn Sie eine infizierte, chronische und stark belegte Wunden oder eine Wunde mit vielen abgestorbenen Zellen haben, wenden wir in Einzelfällen in Absprache mit Ihnen die Maden-Therapie an. Die kleinen Tiere greifen kein gesundes Gewebe an, sie lösen nur das abgestorbene Gewebe auf. Die Maden werden als steril abgepacktes kleines Päckchen direkt auf die Wunde gelegt und mit einem luftdurchlässigen Verband fixiert. Sie verbleiben zwei bis drei Tage auf der Wundfläche und werden regelmäßig kontrolliert. Diese Methode wenden wir zum Beispiel im Rahmen eines stationären Aufenthaltes an.

Um größere Wunde abzudecken, ist häufig eine Hauttransplantation erforderlich. Wir haben uns dabei auf die Spalthauttransplantation (Meshgraft) spezialisiert. Dabei entnehmen wir ein Hauttransplantat unter örtlicher Betäubung aus einem Areal gesunder Haut, meist am Oberschenkel. Dieses Transplantat bereiten wir mit einer speziellen Technik auf und versehen es mithilfe einer Messerwalze mit einem rautenförmigen Schnittmuster. Dadurch können wir die entnommene Haut sehr stark strecken und damit eine bis zu dreimal so große Fläche abdecken. Wir verpflanzen das Hauttransplantat auf die offene Wundfläche und vernähen es anschließend. Nach dem Eingriff legen wir für circa eine Woche um die betreffende Stelle einen Vakuumverband an, damit das Transplantat besser anwachsen kann. Dieses Vorgehen hat gleichzeitig den Vorteil, dass Wundsekret durch die Öffnungen im Transplantat abfließen und über den Vakuumverband abfließen kann.

Wenn Sie sich über die Behandlung chronischer Wunden beraten lassen möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer gefäßchirurgischen Sprechstunde.
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Gefäßchirurgische Sprechstunde

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