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Erkrankungen an Mast- & Enddarm

Die Chirurgen unserer Abteilung sind erfahren in der Behandlung von Hämorrhoiden, Analabszessen, Fissuren und Fisteln. Wichtig ist hier eine frühzeitige Therapie. Sie kann den Verlauf der Erkrankung deutlich kürzer und unkomplizierter gestalten.

Wir bieten Ihnen alle gängigen Verfahren der Proktologie inklusive der Nachbehandlung an. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen des Enddarms und ihrer Behandlungsmöglichkeiten.

Hämorrhoiden hat jeder Mensch. Sie liegen jedoch meist unsichtbar im Inneren unseres Körpers. Bei einigen sind die Hämorrhoiden so vergrößert, dass sie aus dem After hervortreten. Die Ursachen sind vielfältig: Ungünstige Figur-, Lebens- oder Arbeitsbedingungen (z. B. langes Sitzen) sind einige davon.

Auch wenn sich der Druck im Bauchraum erhöht, können die Hämorrhoiden hervortreten. Das kann beispielsweise während einer Geburt, beim Pressen bei hartem Stuhlgang oder Problemen beim Wasserlassen bei Prostataerkrankungen geschehen. Während sich kleinere Vorwölbungen durch Salben, Verödung oder Abschnürung mit Gummibändern gut versorgen lassen, müssen deutlich größere Hämorrhoiden operativ behandelt werden.

Bei der Operation entfernen unsere Chirurgen die zuführenden Gefäße der Hämorrhoiden, wobei sie darauf achten, dass die Durchblutung des gesunden Gewebes unbeeinträchtigt bleibt.

Fissuren sind kleine Einrisse der Haut oder Schleimhaut am After. Sie entstehen häufig beim Versuch, harten Stuhl auszupressen. Sie äußern sich meist in einem stechenden und brennenden Schmerz und können sich entzünden.

Bei akutem Auftreten werden sie zunächst mit einer Salbe behandelt. Helfen die konservativen Maßnahmen nicht mehr und entsteht eine chronische Fissur, ist ein kleiner operativer Eingriff erforderlich, um dem Patienten die Beschwerden zu nehmen. Dabei entfernen Chirurgen die Fissur sowie das vernarbte Gewebe. Häufig wird dabei keine Naht verwendet und die Wunde heilt von alleine ab. Dies dauert im Schnitt vier bis sechs Wochen.

Unter Fisteln verstehen Ärzte Entzündungen im Bereich des Enddarms – meist sind die Proktodealdrüsen betroffen. Bildet sich dann ein Abszess, kann dieser bis zur Haut oder Schleimhaut durchbrechen, wodurch sich kleine Gänge bilden können. Typische Symptome sind Schmerzen, Rötungen und Schwellungen, aber auch Fieber sowie nässende Stellen im Analbereich.

Fisteln sind komplexe Erkrankungen und können sporadisch auftreten, aber auch im Rahmen von anderen Erkrankungen, wie bei chronischen Darmentzündungen (beispielsweise Morbus Crohn).

Mithilfe einer Enddarmspiegelung und einem Ultraschall klären wir die Ausdehnung und den Verlauf der Fistel ab, um eine operative Therapie genau zu planen. In der Regel werden Fistelgänge freigelegt beziehungsweise eröffnet, das erkrankte Gewebe entfernt und die Gänge anschließenden dauerhaft verschlossen.

Abszesse sind Entzündungen, bei denen sich Eiter bildet. Befinden sich diese im Bereich des Afters, müssen möglichst zeitnah eröffnet und gespült werden, um ein Fortschreiten der Entzündung zu vermeiden.

In unserem Darmzentrum behandeln wir auch Patienten mit bösartigen Tumoren des Enddarms. Hier gelten besonders hohe Qualitätsstandards und Abläufe in Bezug auf Tumorpatienten. Unser Ärzteteam operiert in der Regel über einen Bauchschnitt oder durch den After. Bei der sogenannten TEO (transanale endoskopische Operation) wird eine Kamera in den Enddarm eingebracht. Mit speziellen Instrumenten können wir den Tumor darüber entfernen. Der Vorteil für unsere Patienten liegt darin, dass sie sich nach der Operation sehr schnell erholen.

Oft kommen infolge einer Operation von bösartigen Tumoren auch Bestrahlung und Chemotherapie zum Einsatz.

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Sekretariat Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

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