Erkrankungen des Magens und Zwölffingerdarms

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre können lebensbedrohlich werden. Unsere Ärzte der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Helios Klinikums Uelzen behandeln gut- und bösartige Erkrankungen am Magen und Zwölffingerdarm operativ.

Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmerkrankungen, wie Tumore oder Geschwüre, versorgen wir in unserem Klinikum in enger Abstimmung mit den Ärzten der Abteilung Innere Medizin I – Gastroenterologie. Grundlage der Therapie ist eine umfassende Diagnostik.

In einem persönlichen Gespräch über die vorliegenden Beschwerden sowie bei einer Abtastuntersuchung können sich Hinweise auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre ergeben.

Eine entsprechende Diagnose lassen wir durch unsere Gastroenterologen im Klinikum bei einer Magen- beziehungsweise Zwölffingerdarmspiegelung absichern. Bei leichten Blutungen kann sie gleichzeitig der Behandlung dienen. Während der Spiegelung entnehmen die Gastroenterologen in einigen Fällen  Gewebeproben, um Geschwüre auf Bösartigkeit zu prüfen. Zusätzlich nehmen wir eine Blutuntersuchung vor. Sie ist wichtig, da sie aufzeigt, ob eine Blutarmut durch eine chronische Blutung vorliegt. Vor allem bei akuten Bauchbeschwerden bringt oft erst eine Operation Klarheit über die Ursache.

In der Regel kann ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür ohne Operation erfolgreich behandelt werden.

Lässt sich jedoch eine Blutung im Rahmen einer Magenspiegelung nicht ausreichend zum Stillstand bringen, oder besteht ein Magen- oder Zwölffingerdarmdurchbruch, ist eine sofortige Operation erforderlich, die in Vollnarkose erfolgt. Für den Eingriff ist meist ein Schnitt an der Bauchdecke erforderlich.

Müssen unsere Ärzte eine Blutung behandeln, schneidet der Operateur den Magen beziehungsweise den Zwölffingerdarm auf und stillt die Blutung mittels Nähten. Der Arzt kann das blutende Geschwür auch umstechen und so die zuführenden Arterien unterbinden.

Bei einem Organdurchbruch vernäht der Operateur die offene Stelle. Zuvor entfernt er oftmals den Rand der Öffnung und spült den Bauchraum. Das ist wichtig, damit  möglichst viele entzündungsauslösende Substanzen und Materialien entfernt werden.

Anschließend legt der Operateur eine Drainage in den Bauchraum. Diese dient dazu, Blut und Wundsekret aus dem Körper zu leiten. Auch eine Magensonde wird aus diesem Grund häufig eingeführt. Beides können unsere Ärzte in der Regel nach einigen Tagen wieder entfernen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

und vereinbaren Sie gerne einen Termin in unseren Sprechstunden.
Kontakt

Sekretariat Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Sekretariat Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Telefon

(0581) 83-4501