Sicher und mit Augenmaß: Rückkehr zum „Normalbetrieb“
Pressemitteilung

Sicher und mit Augenmaß: Rückkehr zum „Normalbetrieb“

Überlingen

Das Helios Spital Überlingen bietet schrittweise wieder elektive Behandlungen für seine Patientinnen und Patienten an. Hierfür hat die Klinik ein übergreifendes Konzept erarbeitet, das die sichere Versorgung der Patienten in den Mittelpunkt stellt. Ab 18. Mai sind Besuche eingeschränkt wieder möglich.

„Es ist wichtig, schrittweise wieder planbare Operationen und Behandlungen vorzunehmen. Uns ist wichtig, Patienten, die beispielsweise unter Schmerzen leiden und deren Eingriffe wir wegen der Covid-19 Pandemie zurückgestellt haben, wieder behandeln zu können,“ so Anthea Mayer, Geschäftsführerin vom Helios Spital Überlingen. Gleiches gelte für schwerkranke Patienten, die sich in den letzten Wochen wegen Covid-19 womöglich nicht getraut hätten, Kliniken aufzusuchen. „Wir möchten elektive Behandlungen nicht weiter hinauszögern,“ betonte Mayer. „Eine Normalität, wie wir sie vor Corona hatten, wird es jedoch bis auf Weiteres nicht geben!“  

Das Helios Konzept für die Rückkehr zum „neuen Normalbetrieb“ gibt ein Farbcode-System vor. Alle Klinikbereiche sind entweder der grünen, gelben oder roten Zone zugeordnet. Alle Personen, die die Klinik betreten, werden der entsprechenden farblichen Zone zugeteilt. Hierfür füllen Klinikmitarbeiter vor jeder Patientenaufnahme möglichst telefonisch oder vor Betreten der Klinik mit dem Patienten einen Anamnese-Bogen aus, den Helios zu diesem Zweck für seine Kliniken entwickelt hat.

Ebenso sind die notwendigen Abstandsregeln in Patientenzimmern (zwei Meter Kopfabstand) und in anderen Klinik-Bereichen geregelt. Dies wird insgesamt zu einer Reduktion der Bettenzahl führen. Weiterhin gelten Maskenpflicht sowie die Hygieneregeln für sämtliche Personen, die sich in der Klinik aufhalten.  

Neues Farbcode-System regelt Klinikbetrieb

Das Helios Spital Überlingen ist im Zuge der Wiederaufnahme des Normalbetriebs ab sofort in ein Farbcode-System unterteilt: In den grünen Klinikbereichen werden alle „risikolosen“ Patienten behandelt, die entweder bereits von Covid-19 genesen sind, einen negativen Covid-Test haben oder aber ohne Symptome mit unauffälliger Anamnese in die Klinik kommen. In der grünen Zone können sich Patienten mit Mund-Nasen-Schutz auf der Station frei bewegen. Ein Verlassen der Station ist allerdings vorerst nur zu medizinischen Untersuchungen möglich.
Patienten, die ein erhöhtes Risiko einer Covid-Infektion haben, etwa, weil sie Kontakt zu einer mit Covid infizierten Person hatten, werden im gelben Bereich der Klinik versorgt. Hier befinden sich Patientinnen und Patienten mit ungeklärter Diagnose, etwa Notfallpatienten mit erhöhtem Risikoprofil in der Anamnese. In diesem Bereich halten die Kliniken Einzelzimmer und Isolationsmaßnahmen bis zu einem negativen Testergebnis vor. Mitarbeiter tragen in diesen Bereichen im Patientenkontakt FFP2 Masken.
Rote Klinikbereiche gelten als Isolierstation und sind ausschließlich für die Behandlung von Covid-19 Patienten vorgesehen. Mitarbeiter tragen in diesem Bereich persönliche Schutzausrüstung. Das Verlassen der Patientenzimmer ist im gelben und roten Bereich nur zu medizinischen Untersuchungen und in Begleitung eines Krankenhausmitarbeiters möglich.

„Unser Konzept zielt in allen Bestandteilen darauf ab, Infektionsrisiken zu minimieren und unsere Patienten so sicher wie möglich zu behandeln,“ betont Mayer.  

Besuche ab 18. Mai eingeschränkt möglich

Ab Montag, 18. Mai 2020, wird auch das Besuchsverbot im Helios Spital Überlingen gelockert. Pro Tag dürfen die Patienten einen Besucher bzw. eine Besucherin empfangen. Die Besucher müssen sich am Empfang an- und abmelden und werden namentlich und unter Angabe der Kontaktdaten registriert.

Zutritt hat nach wie vor nur, wer gesund ist. Außerdem dürfen Besuche nur in der grünen Zone stattfinden.

ERGÄNZUNG vom 20.05.2020: Die Besuchszeit ist festgelegt von 14:00 bis 18:00 Uhr und der Besuch darf maximal eine Stunde dauern.

„Die Rückkehr zum neuen Normalbetrieb müssen wir schrittweise angehen. Die medizinische Versorgung sowie der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter hat oberste Priorität“, erklärt Mayer. Die Besuchsregeln werden stufenweise und immer unter Berücksichtigung der aktuellen Situation im Landkreis angepasst.

Besucher werden ausdrücklich gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich an Abstands- sowie Hygieneregeln zu halten. Die Ausnahmen, dass Schwangere zur Geburt des Kindes eine Begleitperson mitbringen dürfen und Sterbende von Angehörigen begleitet werden können, gelten weiterhin.  

Über die Klinik

Das Helios Spital Überlingen befindet sich in einer der schönsten Regionen Deutschlands am Bodensee. Das leistungsfähige Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung bietet rund um die Uhr kompetente medizinische Versorgung. Dazu gehören unter anderem die Versorgung von schwerverletzten Patienten im regionalen Traumazentrum und ein zertifiziertes Darm-Leber-Pankreas- und Gefäßzentrum. In zehn medizinischen Fachrichtungen werden jährlich rund 10.000 stationäre und 22.000 ambulante Patienten versorgt. Rund 400 Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für das Wohl der Patienten ein. Unsere Patientenzimmer mit Sicht über den Bodensee sowie die persönliche Atmosphäre helfen sich wohlzufühlen und schnell zu genesen.  

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.  

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.  

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.  

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.  

Pressekontakt:
Claudia Prahtel
Unternehmenskommunikation
Telefon: (07551) 9477-5501
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E-Mail: claudia.prahtel@helios-gesundheit.de