Krankenhaus wird 60
Pressemitteilung

Krankenhaus wird 60

Überlingen

Überlingen. Am 20. August 1960 wurde das Überlinger Krankenhaus seiner Bestimmung übergeben. Somit feiert die Klinik in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Heiß auf Eis“ spendierte die Klinikleitung über 500 Kugeln italienisches Eis für alle Mitarbeiter.

Nachdem der Überlinger Gemeinderat am 29. Juli 1957 beschlossen hatte ein neues Krankenhaus zu bauen, fand am 21. April 1958 der offizielle Spatenstich durch den damaligen Bürgermeister Wilhelm Anton Schelle statt. Noch im selben Jahr, nämlich am 12. Dezember 1958 wurde das Richtfest gefeiert.

Medizinisches Versorgungsspektrum damals und heute

60 Jahre später hat sich das medizinische Versorgungsspektrum deutlich vergrößert. Aus den ehemals zwei Fachabteilungen, der Chirurgie und Inneren Medizin, haben sich zehn medizinische Fachrichtungen entwickelt. Dazu gehören die chirurgischen Kliniken mit der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Gefäß- und Endovaskularchirurgie sowie die internistischen Kliniken mit der Allgemeinen Innere Medizin und Gastroenterologie, Kardiologie und Geriatrie und die Kliniken der Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Radiologie. Die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wird als Belegabteilung geführt. Die Zahl der Operationssäle ist von damals vier auf heute insgesamt sechs gestiegen.

Stationen und Personal damals und heute

Damals wählte der Gemeinderat aus sagenhaften 230 Bewerbungen die beiden Chefärzte Dr. med. Korte für die Chirurgie und Dr. med. Thren für die Innere Medizin aus. Heute arbeiten zehn Chefärzte im Spital gemeinsam mit ihren Ärzte- und Pflegeteams. Pro Station wurden früher 35 Patienten versorgt, die in zwei Sechsbettzimmer, fünf Dreibettzimmern, drei Zweibettzimmern und zwei Einbettzimmern untergebracht waren. Heute sind auf den Stationen in einem Zimmer in der Regel zwei Patienten untergebracht – in Zeiten der Corona Pandemie sind es ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich fast vervierfacht von damals 117 auf heute über 400.

Bauliche Veränderungen

Im Überlinger Spital wurde oft gebaut, um dem wachsenden Patientenzahlen und gestiegenen Ansprüchen an die medizinische und pflegerische Versorgung gerecht zu werden. 1983 wurde der Funktionsbau, in dem sich unter anderem der OP-Trakt befindet umgebaut, von 1998 bis 2000 folgte die Sanierung des Bettentraktes, in dem die Patientenzimmer untergebracht sind. 2007 übernahm der private Klinikträger Helios das Krankenhaus. Daraufhin folgten viele große Bauprojekte, wie die Errichtung des Facharztzentrums 2009, welches 2011 Eröffnung feierte. Im selben Jahr zog die Endoskopie und Funktionsdiagnostik um, nachdem diese ebenfalls umgebaut wurde. Nur ein Jahr später, 2012, bekam das Spital ein MRT für die Kernspintomografie innerhalb der radiologischen Abteilung. 2013 folgte der Bau des Herzkatheterlabors und zuletzt der Neubau der geriatrischen Station im Süden der Klinik (Eröffnung Anfang 2019). Aktuell werden die Stationen des Bettentraktes nach den aktuellen Bestimmungen des Brandschutzes umgebaut und modernisiert.


Das Helios Spital Überlingen befindet sich in einer der schönsten Regionen Deutschlands am Bodensee. Das leistungsfähige Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung bietet rund um die Uhr kompetente medizinische Versorgung. Dazu gehören unter anderem die Versorgung von schwerverletzten Patienten im regionalen Traumazentrum und ein zertifiziertes Darm-Leber-Pankreas- und Gefäßzentrum. In zehn medizinischen Fachrichtungen werden jährlich rund 10.000 stationäre und 22.000 ambulante Patienten versorgt. Rund 400 Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für das Wohl der Patienten ein. Unsere Patientenzimmer mit Sicht über den Bodensee sowie die persönliche Atmosphäre helfen sich wohlzufühlen und schnell zu genesen.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Claudia Prahtel
Unternehmenskommunikation
Telefon: (07551) 9477-5501
Mobil: 0173 475 09 24
E-Mail: claudia.prahtel@helios-gesundheit.de