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Kinderleichter Schutz vor Infektionskrankheiten dank Handhygiene

Kinderleichter Schutz vor Infektionskrankheiten dank Handhygiene

Breisach am Rhein

Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzsporen sind ein ganz natürlicher Begleiter in unserem Alltag. Viele sind harmlos oder sogar nützlich, aber einige können uns auch krank machen. Zum heutigen Tag der Handhygiene gibt Hygienefachkraft Stefanie Fleischer hilfreiche Tipps für saubere Hände und den Schutz vor Infektionskrankheiten.

Hygiene ist in verschiedenster Hinsicht wichtig

Das Immunsystem insbesondere von Kindern ist nicht von Geburt an so aktiv und abwehrfähig, wie bei Erwachsenen. In den ersten Lebensjahren lernt das Abwehrsystem den Schutz vor vielen Erregern beim Kontakt und der Bekämpfung von Krankheiten. Einfache Tipps wie regelmäßiges Händewaschen, richtiges Niesen und Husten, Abstand halten und Sauberkeit helfen, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. „Gerade Kleinkinder müssen dieses Hygieneverhalten erst noch lernen und üben. Das gelingt oft spielerisch und mit häufiger Wiederholung“, sagt Stefanie Fleischer.

Händewaschen zur Gewohnheit machen – auch bei Kindern

Durch sogenannte Schmierinfektionen können sich Krankheitserreger über die Hände verbreiten. Eines der wichtigsten Mittel zum Schutz gegen viele Infektionskrankheiten ist daher gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Wasser, Seife und etwas Geduld. „Besonders zu folgenden Anlässen sollte gründliches Händewaschen zur Gewohnheit werden: vor und nach dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen, nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten, nach dem Kontakt mit Abfällen, nach dem Toilettenbesuch, vor dem Hantieren mit Kosmetika oder Medikamenten, vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten oder Wunden, nach dem Spielen im Freien oder nach der Gartenarbeit, nach dem Anfassen von Tieren“, erklärt Fleischer.

Richtiges Händewaschen ist kinderleicht

Das richtige Händewaschen kann man sich in fünf einfachen Schritten merken:
1. Wasser marsch! Hände unter fließendes Wasser halten.
2. Einseifen! Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen sanft mit Seife einreiben
3. Zeit lassen! Mindestens 20 bis 30 Sekunden Zeit lassen zum gründlichen Einseifen.
4. Runter damit! Seifenschaum unter fließendem Wasser abspülen.
5. Trocknen! Hände gründlich mit einem trockenen, sauberen Tuch abtrocknen.

Nur in Ausnahmefällen zu Desinfektionsmittel greifen

Im Alltag und bei den meisten Krankheitsfällen ist Desinfektionsmittel gar nicht notwendig, es sollte daher nur in Ausnahmefällen darauf zurückgegriffen werden. „Bei hoch ansteckenden Infektionskrankheiten kann die Verwendung von Desinfektionsmittel für Hände und Flächen helfen, die Übertragungskette zu unterbrechen“, weiß Fleischer insbesondere aus dem Alltag im Krankenhaus und ergänzt: „Im Privaten ist das aber oft nicht notwendig.“ Was nicht alle wissen: Nicht alle Desinfektionsmittel sind gegen alle Erreger wirksam. Ein Blick auf die Inhaltstoffe und Eigenschaften kann helfen, das richtige Mittel zu finden. Im Zweifel berät sie Ihre Arztpraxis oder Apotheke.


Die Kliniken Breisach, Müllheim und Titisee-Neustadt gehören seit 1998 zu Helios. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hält seit der Privatisierung der Kliniken 26 Prozent an der gemeinsamen Trägergesellschaft. Als Helios Kliniken Breisgau-Hochschwarzwald stehen sie für die wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung rund um Freiburg im Breisgau. Die Kliniken behandeln zusammen jährlich etwa 21.000 stationäre und 38.000 ambulante Patienten. Insgesamt verfügen sie über 424 Betten und beschäftigen rund 1.000 Mitarbeiter.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, 128 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.