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Pressemitteilung

Hanseklinikum informiert über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Parkinson

Stralsund

Parkinson, häufig auch Schüttellähmung genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Meist sind Ältere jenseits des 60. Lebensjahrs betroffen, gelegentlich erkranken aber auch junge Menschen noch vor dem 30. Lebensjahr. Während die einen am Boden zerstört sind, suchen andere nach der für sie optimalen Therapie. Warum es sich lohnt, nach der Diagnose zu kämpfen und welche aktuellen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklären der Chefarzt der Neurologie am HELIOS Hanseklinikum Stralsund, Prof. Jörn Peter Sieb, und Oberarzt Leif Lorenz am Mittwoch, 20. Januar 2016 um 18 Uhr in der Patientenakademie. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Krankenhaus am Sund.

 

Die Symptome der Schüttellähmung sind vielfach eindeutig. Hauptmerkmale sind eine Verlangsamung beziehungsweise Verarmung der Bewegungen, eine Muskelsteifheit, eine Sturzgefährdung und vielfach, aber keineswegs bei allen Patienten, das charakteristische Parkinson-Zittern. Diese Symptome entwickeln sich häufig langsam während des Krankheitsverlaufs und sie können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. "Nicht jeder Patient weist alle vier typischen Krankheitszeichen auf. Deshalb wird die Diagnose häufig nach Erkrankungsbeginn erst mit mehrjähriger Verzögerung gestellt. Ein Neurologe kann die Diagnose schon früh im Krankheitsverlauf stellen", erklärt Prof. Sieb.

 

In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft bei der Erforschung von Parkinson erhebliche Fortschritte gemacht. Lange Zeit standen die sogenannten motorischen Parkinson-Symptome im Vordergrund. Heute weiß man, dass neben der Störung der Körpermotorik viele weitere sehr ernstzunehmende Beschwerden auftreten können. Vielfach entwickelt sich eine Depression oder eine Demenz. Schmerzen und eine Störung des Schlafes belasten die Lebensqualität zusätzlich. Auch Schluck- und/oder Verdauungsstörungen können mit der Erkrankung einhergehen. Zudem kann die Kreislaufregulation mit zu geringen Blutdruckwerten gestört sein. "Bei der Parkinson-Erkrankung kommt es deshalb auf eine individuell ausgerichtete Therapie an, die alle Krankheitsfolgen erfasst", bekräftigt der Chefarzt.

 

Mit Hilfe der derzeitigen Therapiemöglichkeiten lassen sich die Beschwerden der meisten Patienten über Jahre oder sogar Jahrzehnte sehr gut kontrollieren, so dass ein nur wenig eingeschränktes Leben möglich ist. Dennoch ist die Parkinson-Krankheit nach wie vor nicht heilbar. Es gebe zwar ein Spektrum von sehr wirksamen Anti-Parkinson-Medikamenten, sagt Oberarzt Lorenz. Allerdings sei neben der medikamentösen Therapie auch der Patient selbst gefragt. Eine angepasste Lebensführung mit körperlicher Betätigung sei unabdingbar. Sehr gut belegt ist heute ebenfalls die Wirksamkeit eines Hirnschrittmachers oder alternativ am Körper getragene Pumpen mit Anti-Parkinson-Medikamenten. Wie genau diese Therapien wirken und für wen sie infrage kommen, erfahren Sie in der Patientenakademie.

 

Weitere Themen und Termine der Patientenakademie 2016

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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