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Hanseklinikum: Chefarzt der Kinderklinik geht in Ruhestand
Pressemitteilung

Hanseklinikum: Chefarzt der Kinderklinik geht in Ruhestand

Stralsund

Nach über zehn Jahren geht der Chefarzt der Kinderklinik am HELIOS Hanseklinikum Stralsund, Dr. Manfred Müller, in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt kommissarisch die Leitende Oberärztin Dr. Ute Lenschow, die selbst seit 2007 in der Kinder- und Jugendmedizin am Stralsunder Krankenhaus tätig ist.

 

„Ich blicke auf eine schöne Zeit am Hanseklinikum zurück. Wir haben im Laufe der Jahre ein starkes Team mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen aufgebaut. Das war immer mein Wunsch, bevor ich meinen Hut nehme. Die kommen jetzt auch ganz gut ohne mich zurecht“, sagt der 61-jährige Chefarzt zuversichtlich. 

 

Dr. Müller hatte die Chefarztposition am Hanseklinikum im Oktober 2004 übernommen, nachdem die Kinderklinik eine schwierige Zeit mit vier Chefarztwechseln innerhalb von eineinhalb Jahren überstehen musste. Mit verbesserten Strukturen und frischem Wind konnte der Kinder- und Jugendmediziner mit Schwerpunkt Neonatologie der Fachabteilung zu neuer Stärke verhelfen. Das breitere Leistungsspektrum wie ein Kinderschlaflabor, neue Atemtests oder eine kinderkardiologische Sprechstunde und die direkte ehrliche Persönlichkeit des Rostockers bauten sowohl das Vertrauen der Mitarbeiter und niedergelassenen Kinderärzte als auch der Patienten und Eltern auf.

 

„Die Ärztinnen und Ärzte schwärmen immer von der guten Ausbildung unter dem Chefarzt“, verrät Dr. Lenschow. Inzwischen behandeln die Mitarbeiter der Abteilung knapp 5.000 ambulante und stationäre Fälle im Jahr, nicht zu vergessen die zusätzlichen Kinderuntersuchungen U1 und U2 bei über 900 Neugeborenen jährlich. 

 

Um diese erfolgreiche Arbeit weiterhin zu ermöglichen und einen nahtlosen Wechsel in der Chefarzttätigkeit zu schaffen, schlug Dr. Müller Dr. Lenschow als Nachfolgerin vor, und stieß damit auf offene Ohren. „Ich bin mir sicher, dass das die beste Lösung ist – sowohl fachlich als auch menschlich. Wir bewahren die aufgebaute Kontinuität und den Zusammenhalt in der Kinderklinik und zu den niedergelassenen Kollegen“, sagt der Neu-Ruheständler. Dr. Lenschow übernimmt gern den Staffelstab.

 

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Organisationsstrukturen sind mir sehr gut bekannt, das macht mir die anfängliche Umstellung sicher leichter“, sagt die Ärztin. Sie ist ausgewiesene Spezialistin bei angeborenen Herzfehlern und bildet den ärztlichen Nachwuchs auch in der Kinderkardiologie aus. Dr. Lenschow hat von 1995 bis zu ihrem Dienstantritt in Stralsund als Oberärztin in der Uniklinik Rostock gearbeitet. Die Chefarztposition übernimmt sie zunächst kommissarisch und bleibt weiterhin als Leitende Oberärztin mit Rat und Tat auf Station.

 

Dass der Ruhestand nicht das Ende ist, sondern der Anfang eines neuen und aufregenden Lebensabschnitts sein kann, macht Dr. Müller deutlich. Er habe schon eine Reihe von Plänen, sagt er. Ganz oben auf der Liste stehen Reisen. Diesen Sommer erkundet er mit seiner Frau im Wohnmobil die USA.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 17 Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

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