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Dr. Wildt ist neue Chefärztin der Forensischen Psychiatrie

Dr. Wildt ist neue Chefärztin der Forensischen Psychiatrie

Stralsund

Dr. Christine Wildt hat die chefärztliche Leitung der Forensischen Psychiatrie am Helios Hanseklinikum Stralsund übernommen. Die Vorzüge der Hansestadt und die gut etablierte Klinik waren für sie unter anderen Gründe, die Zelte in Sachsen-Anhalt abzubrechen. Die 55-Jährige folgt auf Anja-Mercedes Westendarp, die in diesem Jahr in Rente gegangen ist.

Gutes bewahren und doch Neues wagen – so könnte der Leitspruch der neuen Chefärztin der Forensischen Psychiatrie lauten. „Der Maßregelvollzug in Stralsund ist seit vielen Jahrzehnten ein fester Versorgungsbestandteil im Land und gut gewachsen. Mein erster Eindruck ist äußerst positiv. Ich habe ein gefestigtes Team und sehr gute Strukturen vorgefunden. Gemeinsam mit der wunderschönen Hansestadt sind das beste Voraussetzungen für eine interessante Arbeits- und Lebenswelt“, sagt Dr. Wildt. Land und Leute kennt sie bereits von zahlreichen Urlauben, ebenso leben Freunde hier in der Region. Zudem hätten ihr die Passion für Wassersport und Radfahren die Entscheidung für Stralsund und für die Klinik sehr leicht gemacht.

Die Psychiaterin hat eine klassische Kliniklaufbahn absolviert. Nach dem Medizinstudium in Halle (Saale) folgte die Ausbildung als Assistenzärztin an verschiedenen Kliniken in Sachsen-Anhalt. 2005 wurde sie Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Querfurt. Zwei Jahre später übernahm Frau Dr. Wildt die chefärztliche Leitung einer Fachklinik für stoffgebundene Suchtpatientinnen und -patienten, bevor sie Ende 2008 als eine von zwei Chefärztinnen im Maßregelvollzug Bernburg anfing. Zusätzlich zum Facharzttitel für Psychiatrie und Psychotherapie erwarb sie 2016 die Schwerpunkbezeichnung Forensische Psychiatrie.

„Der Maßregelvollzug ist unglaublich spannend. Es gibt keinen anderen Bereich, in dem wir die Entwicklung der Patientinnen und Patienten über einen so langen Zeitraum verfolgen können“, erklärt Dr. Wildt. Auf psychiatrischen Stationen oder Tageskliniken blieben Patientinnen und Patienten meist nur wenige Wochen, in der Forensik sind es in der Regel einige Jahre. „So können wir im Team gemeinsam Strategien erarbeiten und langfristige Perspektiven schaffen, um Patientinnen und Patienten möglichst in den offenen Maßregelvollzug zur Rehabilitation und damit in die letzte Phase der Behandlung zu überführen.“

„Frau Dr. Wildt bringt einschlägige Erfahrungen von an Sucht erkrankten Patientinnen und Patienten im Maßregelvollzug mit, die auch zusätzlich an psychiatrischen Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen, Psychosen oder Intelligenzminderung leiden“, sagt Klinikgeschäftsführer David Kayser. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass sie den Fachbereich mit ihrer Expertise und ihrem aufgeschlossenen, kommunikativen Wesen bereichern wird. Gemeinsam werden wir die nächsten Schritte in der Entwicklung der Forensischen Psychiatrie Stralsund gehen.“