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Aktionstag gegen den Schmerz: Hanseklinikum bietet Expertentelefon an
Pressemitteilung

Aktionstag gegen den Schmerz: Hanseklinikum bietet Expertentelefon an

Stralsund

Das HELIOS Hanseklinikum Stralsund unterstützt mit einer telefonischen Sprechstunde den bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ der Deutschen Schmerzgesellschaft. Am 7. Juni 2016 von 9-15 Uhr können Patienten und Angehörige aus der Region über die kostenfreie Rufnummer 0800-1818120 den Schmerztherapeuten des Krankenhauses, Oberarzt Dr. Martin Reinhold, für ein Beratungsgespräch erreichen.

 

Schätzungen zufolge leiden rund acht Millionen Menschen in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Oft haben sie einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bis sie die passende Behandlung erhalten. „Wenn Betroffene aufgrund langanhaltender Schmerzen über mehrere Monate oder Jahre hinweg den Alltag nicht mehr bewältigen können, sollten sie einen Spezialisten aufsuchen“, rät Dr. Reinhold, seit Januar dieses Jahres Schmerztherapeut am HELIOS Hanseklinikum Stralsund.

 

Der Berliner Intensivmediziner leitet am Klinikum die Schmerztherapie, die stationär multimodale Schmerztherapie und die Tagesklinik Schmerz. Er studierte Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Promotion im Bereich der Herzchirurgie beschäftigte sich mit den Aspekten der Lebensqualität bei Patienten jenseits des 80. Lebensjahres nach Bypass- und/oder Herzklappenoperationen. Seine beruflichen Stationen führten über das Deutsche Herzzentrum Berlin, die Charité Berlin -Campus Mitte-, das Oskar-Ziethen-Krankenhaus Lichtenberg und ein privat geführtes Krankenhaus in Berlin zum HELIOS Hanseklinikum Stralsund. Dr. Reinhold ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

 

Die Zahl speziell ausgebildeter Schmerztherapeuten in Deutschland ist sehr gering. In Vorpommern gibt es gerade einmal eine Handvoll Mediziner mit dieser Zusatzbezeichnung. Ihre Therapie setzt jedoch nicht nur bei chronischen, sondern auch bei akuten Erkrankungen an, zum Beispiel der Wirbelsäule, bei Osteoporose oder bei Tumorerkrankungen. Ziel der Behandlung ist immer, die Schmerzen zu reduzieren, um so die Lebensqualität und den Heilungsprozess zu verbessern. Dafür setzt Dr. Reinhold auf den ganzheitlichen Behandlungsansatz. „Wir arbeiten mit allen Fachgruppen wie Psychologen, Ärzten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten eng zusammen. So können wir den optimalen Behandlungsweg für den Patienten definieren“, sagt er. Das Behandlungsteam achtet vor allem darauf, die psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen zu berücksichtigen und den Patienten in die weitere Behandlung einzubeziehen.

 

Chronische Schmerzen sind auch in der Patientenakademie am 12. Oktober 2016 das zentrale Thema. Dann geht es um die Behandlung der Patienten an der Schnittstelle von Schmerztherapie und Psychosomatischer Medizin.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

 


Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Telefon: (03831) 35- 10 07
E-Mail: mathias.bonatz@helios-gesundheit.de