Morbus Parkinson – Nervenschädigungen mit starken Auswirkungen

Morbus Parkinson – Nervenschädigungen mit starken Auswirkungen

Physiotherapie und Medikamente können Patienten mit Parkinson zu mehr Lebensqualität verhelfen.

Was ist Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit gehört zu den Bewegungs- und Funktionsstörungen, die durch Schädigungen der sogenannten extrapyramidalen Nervenstränge entstehen. Die Folge sind Bewegungsstörungen, Verkrampfungen, unwillkürliches Zittern, Verlangsamungen aller Bewegungsabläufe, Muskelsteifheit und die für Parkinson typische nach vorn gebeugte Haltung.

Therapie

Eine möglichst frühe Diagnose und entsprechend frühe Behandlung bringt eine deutliche Linderung der Beschwerden. Durch moderne Medikamente und intensive Krankengymnastik nimmt die Krankheit einen langsameren Verlauf. Auch Operationen wie die Hochfrequenzstimulation haben sich bewährt. Die Lebensqualität der Patienten bleibt so längerfristig erhalten, auch wenn die Krankheit selbst noch nicht heilbar ist.

Erfahrung und Kompetenz

Wir sind Regionalzentrum im deutschlandweiten „Kompetenznetz Parkinson“. Dadurch besteht bei uns die Möglichkeit zur Einleitung einer Apomorphin-Therapie. Auf unserer geriatrischen Therapiestation wird eine Komplexbehandlung für Parkinson-Patienten durchgeführt.

Im Rahmen dieser mehrwöchigen Behandlung ist eine Optimierung der Parkinson-Medikation möglich, wobei unterstützend eine intensive Physio- und Ergotherapie, verbunden mit logopädischen Behandlungen erfolgt.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Jörn Peter Sieb

Chefarzt Neurologie
Prof. Dr. med. Jörn Peter Sieb

Kontaktdaten

Telefon: (03831) 35-2550
E-Mail: E-Mail senden

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr

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