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Schwindelerkrankungen erfolgreich behandeln

Schwindelerkrankungen erfolgreich behandeln

Schwindel ist für die betroffenen Patienten sehr belastend und kann sich in unterschiedlicher Intensität äußern. Zudem gibt es etliche Ursachen für einen Schwindel. Um die genaue Ursache und die optimale Therapie zu finden, werden alle Patienten mit Schwindel-Symptomen zuerst von unseren Neurologen untersucht, um schwere Erkrankungen auszuschließen.

Nachdem schwere Erkrankungen ausgeschlossen werden konnten, kümmern sich unsere HNO-Ärzte um die Diagnose des Schwindels. Schwindel wird entweder als eine unangenehme Störung der räumlichen Orientierung warhrgenommen oder die fälschliche Wahrnehmung einer Bewegung des Körpers oder der Umgebung (Drehen oder Schwanken).

Schwindelerkrankungen und Behandlungsmethoden

Der anfallsartig auftretende Lagerungsschwindel (paroxysmaler Lagerungsschwindel) ist eine der häufigsten Schwindelerkrankungen. Sie tritt bei Lageveränderungen des Kopfes auf und ist überwiegend harmlos. Ursache sind winzige Kalziumkristalle, die ins Innenohr gewandert sind. Durch ihr Gewicht reizen sie die dortigen Sensorzellen und lösen den Schwindel aus. Durch ein sogenanntes „Befreiungsmanöver“ werden die Steinchen aus dem Innenohr gelöst, die Patienten sind meist beschwerdefrei.

Ursache für diesen in starken Attacken auftretenden Schwindel ist Lymphflüssigkeit, die einen Überdruck im Innenohr verursacht. Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche (Tinnitus) sind häufige Begleitsymptome. Um die Häufigkeit der Attacken zu senken, hilft eine medikamentöse Therapie. In schwereren Fällen kann auch ein Antibiotikum direkt in das Innenohr gespritzt werden.

Anhaltender Drehschwindel tritt meist auf, wenn eine Funktionsstörung oder ein Ausfall des Gleichgewichtsorgans auf einer Seite besteht. Die Erkrankung tritt am häufigsten bei Erwachsenen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf, wobei Frauen öfter betroffen sind als Männer. Die Patienten klagen über einen heftigen, über Tage anhaltenden Dauerdrehschwindel, starke Übelkeit, Erbrechen, Nystagmus und Fallneigung zur betroffenen Seite. So dramatisch diese Erkrankung klingen mag, häufig klingen die Beschwerden nach etwa ein bis zwei Wochen wieder ab. Gleichgewichtstraining und Medikamente begünstigen den Heilungsverlauf.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Carsten C. Bödeker

Chefarzt HNO

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