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Operationen an Ohrspeicheldrüse und Gesichtsnerv

Operationen an Ohrspeicheldrüse und Gesichtsnerv

Die Ohrspeicheldrüse (oder Glandula parotis) ist eine der großen Speicheldrüsen im Kopfbereich, die vom Wangenbereich bis zum Kieferwinkel unter das Ohr zieht. Sie besteht aus einem tiefen und einem oberflächlichen Lappen, zwischen denen sich die Äste des Gesichtsnervs fächerförmig aufteilen.

Der häufigste Grund für eine Operation an der Ohrspeicheldrüse ist eine Geschwulst in der Drüse. Dabei handelt es sich größtenteils um gutartige Veränderungen. Andere Ursachen können chronische Entzündungen oder wiederkehrende Schwellungen der Drüse sein. In der Jugend sind es hauptsächlich Entzündungen durch Viren wie bei Mumps.

Im Helios Hanseklinikum Stralsund führen wir regelmäßig Operationen von Parotistumoren durch. Sie erfolgt ausschließlich unter dem Mikroskop und unter ständiger Überwachung der Nervenfunktion, um eine Schädigung des Gesichtsnervs zu vermeiden. Seit einigen Jahren haben sich die Schnitttechniken weiterentwickelt, so dass unschöne Narben möglichst verhindert werden.

Bei bösartigen Tumoren, die in den Nerven eingewachsen sind und bei denen der Nerv teilweise entfernt werden muss, arbeiten wir mit Nerveninterponaten (Ersatz durch einen anderen Nerv), um die Gesichtsmuskelfunktion zu erhalten.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Carsten C. Bödeker

Chefarzt HNO

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