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Lipofilling

Das Lipofilling (Eigenfettbehandlung oder Eigenfett-Transplantation) bezeichnet das Unterspritzen von Hautarealen mit eigenem Fettgewebe.

Die Behandlung beginnt mit dem Gewinnen (Absaugen) von Körperfett an Arealen des Überschusses (zum Beispiel Bauch, Hüften, Oberschenkel oder Gesäß). Das Fett wird aufbereitet und kann in einem nächsten Schritt an der Zielposition in Tropfentechnik injiziert werden. Ohne diese besondere Technik kann sich das Fettgewebe am Zielort nicht binden. Realistisch können 60-70% des übertragenen Gewebes anwachsen. Lipofilling kann in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Kurznarkose durchgeführt werden. 

Anwendungsgebiete sind zum einen die Rejuvination (Verjüngungsbehandlung) im Gesicht, indem die verlorenen Poster neu erschaffen werden und so das Gesicht seine jugendliche Ausstrahlung zurückerhalten kann. Es ist also eine Behandlung der tieferen Strukturen und zunächst nicht der Haut selbst.

Hier geht eine eingehende und individuelle Analyse voraus. Oft wird die Behandlung mit weiteren plastischen Techniken kombiniert, um das individuell optimale Ergebnis erreichen zu können. 
An der Brust kann das Lipofilling zur Augmentation, also Vergrößerung der Brust genutzt werden – ganz ohne Implantat. 

Und auch am Gesäß ist eine Vergrößerung möglich. Dieser so genannte Brazilian Butt Lift erzeugt ein voluminöses Gesäß – ganz nach Vorbild der südamerikanischen Körperform. In Deutschland erfreut sich diese Anwendung gerade einer immer stärkeren Beliebtheit, sollte aber wegen möglicher Nebenwirkungen kritisch betrachtet werden. 

In der Behandlung von Narben und chronischen Wunden kann das Lipofilling ebenso angewendet werden. 

Auch nach vorangegangenen Operationen oder Unfällen können Konturunregelmäßigkeiten durch das Lipofilling verbessert werden. 

Durch die im Fettgewebe enthaltenen Vorläuferzellen und Wachstumsfaktoren können chronische Wunden oder auffällige Narben verbessert werden.