Praxisanleitung

Partner in der Ausbildung

Partner in der Ausbildung

Praxisanleitung innerhalb der Ausbildung hat das Ziel, Auszubildende an Aufgaben heranzuführen und dabei zu begleiten. Praxisanleitung ist ein pflegerisches Leistungsangebot und hängt von der individuellen Versorgung der Patienten ab.

Die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege umfasst 2.500 Stunden. Davon sind 250 Stunden aktive Anleitungszeit, die die Zeit der jeweiligen Praxiseinsätze umfasst. So können Fähigkeiten und Fertigkeiten des Auszubildenden während der dreijährigen Ausbildung wachsen. 

Die Praxisanleiter auf den einzelnen Stationen des Hauses haben hierfür eine zusätzliche Weiterbildung. In einem Einführungsgespräch legen sie gemeinsam mit dem Auszubildenden fest, was angeleitet wird (sog. Lernziele) und sowie den Umfang der Anleitungszeit für den Einsatz.

Zentrale Praxisanleitung

Die Zentrale Praxisanleitung (ZPA) hat die Aufgabe, die Praxisanleitung an den jeweiligen Einsatzorten zu ergänzen und sie bei der Koordination der geplanten Anleitung zu unterstützen. Gemeinsam mit den Praxisanleitern erarbeitet sie individuelle und fachspezifische Anleitungen, um die Schlüsselqualifikationen aller Auszubildenden individuell zu fördern und zu sichern. Diese sind:

  • Fachkompetenz
  • Methodenkompetenz
  • Sozialkompetenz
  • Personalkompetenz

Durch den gemeinsamen Austausch mit den Stationen/Funktionsbereichen und der Krankenpflegeschule werden die Einsätze der Auszubildenden zusätzlich gestärkt.

Im Rahmen intensiver Praxisanleitertage steht die ZPA zudem den Auszubildenden während Ihrer Ausbildungszeit zur Seite. Dabei wird großen Wert darauf gelegt, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, um mögliche Hemmungen, Unsicherheiten oder Konflikte schnell aus dem Weg räumen zu können.

In der Krankenpflegeschule ist die ZPA ebenso anzutreffen. Der Theorie–Praxis Transfer wird in Form von praxisbezogenen Unterrichtseinheiten auch hier angeregt.