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Behandlung des Beckenbruchs

Mit modernen Methoden richtig versorgt

Brüche des knöchernen Beckens sind hoch komplexe Verletzungen und gehen häufig mit Verletzungen von Blutgefäßen und inneren Organen einher. Mit modernen Methoden ermöglichen wir eine umfassende Versorgung.

Das Becken überträgt die Last des Rumpfes auf die Beine. Alle wichtigen Strukturen in die Beine und die Geschlechtsorgane laufen durch es hindurch. Das Becken ist wie ein Ring aufgebaut, der zum einen die Beine mit der Wirbelsäule verbindet und zugleich wie eine Schüssel zahlreiche Organe beherbergt und schützt. Durch diese Form des knöchernen Skelettes, bricht es selten nur an einer einzelnen Stelle.

Verletzungen des Beckens
Die Bandbreite der Verletzungen des Beckens ist groß. Durch die Überalterung unserer Gesellschaft müssen wir eine Zunahme an Beckenbrüchen feststellen. Oftmals sind sie bei älteren Menschen Folge von banalen Stürzen. Diese gehen zwar weniger mit Organverletzungen einher, sind jedoch nicht weniger gefährlich. Aufgrund der altersbedingten Schwäche fällt es den Patienten etwa schwer, aus dem Bett aufzustehen, ohne auf das Bein der betroffenen Seite aufzutreten.

Beim Menschen in den ersten 65 Lebensjahren tritt eine Beckenverletzung zumeist durch einen Unfall mit hoher Energie auf, z.B. beim Motorradfahren, Reiten oder Stürzen aus großer Höhe. Oft liegen mehrere Verletzungen gleichzeitig vor, von denen einzelne oder die Kombination derer lebensbedrohlich sein können.

Versorgung im Klinikum
Durch eine sehr gut ausgestattete Intensivstation und die Qualifikation unserer Mitarbeiter sind wir auf solche Verletzungen eingerichtet und halten alle modernen Methoden zur Versorgung vor.