Manometrie des Ösophagus

Die Ursachen von Schluckstörungen erkennen

Die Ursachen von Schluckstörungen erkennen

Die Ursachen von Schluckstörungen können unterschiedlich sein. Durch das Verfahren der hochauflösenden Ösophagusmanometrie gehen wir den Beschwerden auf den Grund.

Die Manometrie des Ösophagus ist eine Spezialuntersuchung zur Abklärung von Schluckstörungen. Beim Schluckakt wird Speise oder Flüssigkeit durch koordiniertes, wellenförmiges Anspannen und Entspannen der Muskulatur der Speiseröhre in den Magen transportiert. Zum Abschluss des Schlucks muss sich außerdem zum richtigen Zeitpunkt der Schließmuskel zum Magen, der sogenannte Magenpförtner, öffnen. Schluckstörungen können sowohl durch zu schwache als auch durch übermäßige und unkoordinierte Muskeltätigkeit der Speiseröhre entstehen aber auch durch fehlende Öffnung des Magenpförtners.

Ablauf der Untersuchung
Mit der hochauflösenden Manometrie (Druckmessung) kann die Muskelfunktion in jedem Abschnitt der Speiseröhre während eines Schluckaktes gemessen werden. Hierfür legen wir Ihnen eine dünne Messsonde (ein weicher Plastikschlauch der mit kleinen Druckmesspunkten bestückt ist) durch die Nase, den Rachen und die Speiseröhre bis in den Magen. Dies kann besonders beim Vorschieben der Sonde unangenehm sein und den Würgereflex auslösen. Deshalb werden Nase und Rachen vorher mit einem Spray betäubt. Für die Schluckprüfung erhalten Sie dann mit einer Spritze kleine Portionen Wasser in den Mund, die sie auf Kommando herunterschlucken sollen. Es werden mehrere Messungen hintereinander durchgeführt, bis sich ein klares Bild ergibt und die Messsonde wieder entfernt wird. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 20 Minuten.

Wichtiger Hinweis für unsere Patienten

Für die ambulante Durchführung der hochauflösenden Ösophagusmanometrie muss eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt vorliegen. Termine erhalten Sie unter Tel. (02241) 18-23 20.