(0800) 8 123 456 Ihre Ansprechpartner Helios Hotline
Hallux rigidus

Gut zu(m) Fuß - Behandlung des Hallux rigidus

Der Hallux rigidus kann zu Schmerzen beim Gehen führen, unbehandelt sogar zu Gangstörungen. Verschiedene Behandlungsverfahren kommen für eine Heilung in Frage.

Von einem Hallux rigidus (Großzehengrundgelenksarthrose) spricht man, wenn die Großzehe zunehmend an Bewegungsausmaß verliert und die Abrollbewegungen beim Gehen Schmerzen bereiten. Im unbehandelten Verlauf kommt es zu Gangstörungen und fortgeleiteten Schmerzen am Fußaußenrand.

Führen konservative Behandlungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg herbei kann oftmals nur ein operativer Eingriff die Ursachen gezielt und dauerhaft behandeln. Wir sind auf die Durchführung von fußchirurgischen Eingriffen spezialisiert und entsprechend zertifiziert.

Operationsverfahren
Beim Hallux rigidus stehen uns je nach Ausprägungsgrad verschiedene operative Behandlungsoptionen zur Verfügung. In Frage kommen eine minimalinvasive Abtragung der bewegungseinschränkenden Knochenwulste (Osteophysten) sowie eine Anfrischung des Gelenkes über die sogenannte Arthroplastik mit einem resorbierbaren Interponat. Auch eine "Versteifung" des schmerzhaften Großzehengrundgelenkes ist möglich. Alle Verfahren haben das Ziel, Schmerzfreiheit herbeizuführen und die Großzehe wieder in den natürlichen Abrollprozess einzubeziehen.

Welches Verfahren für Sie zum gewünschten Erfolg führen kann besprechen wir mit Ihnen im Rahmen eines Termins in unserer Fußsprechstunde. Dieser ist Voraussetzung für die chirurgische Behandlung. Hier wird die Erkrankung eingehend erläutert und am Fußmodell dargestellt. Wir besprechen mit Ihnen auch die möglichen Risiken und die entsprechenden Nachbehandlungskonzepte.

Klinikaufenthalt und Nachsorge
Die Operationen am Großzehengrundgelenk können abhängig vom Schweregrad ambulant oder im Rahmen eines 2 bis 4tägigen stationären Aufenthaltes erfolgen. Nach der Operation muss meist für etwa 6 Wochen ein Spezialschuh getragen werden. Nach dieser Zeit ist von einer knöchernen Heilung sowie der Erholung des umliegenden Weichgewebes auszugehen.