Adipositaszentrum Siegburg

Den Pfunden den Kampf ansagen

Den Pfunden den Kampf ansagen

Der Kampf gegen überflüssige Pfunde geht für viele über Jahre hinweg. Diäten enden oftmals mit dem bekannten Jo-Jo-Effekt und das weiter steigende Gewicht schränkt die Lebensqualität ein. Mit zunehmendem Gewicht stellen sich zudem immer mehr Erkrankungen und Beschwerden ein, wie Rücken- und Gelenkschmerzen, Schlafapnoe, Depressionen oder Diabetes mellitus.

Gesund abnehmen mit unseren Adipositas-Experten

Mit modernster Ausstattung und in Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen des Hauses, wie Ernährungsberatung sowie Innere Medizin, begleiten wir Sie auf dem Weg in eine gesunde Zukunft - stets abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände.

Dabei bieten wir Ihnen in unserer Adipositassprechstunde eine umfassende Beratung zu den Leistungen unserer Klinik an. Dazu gehören verschiedene Operationsverfahren, Informationsveranstaltungen sowie Selbsthilfe- und Sportgruppen.

Anmeldung zur Sprechstunde Bei Interesse an unserer Adipositassprechstunde füllen Sie bitte den Patientenfragebogen möglichst vollständig aus und senden diesen per Post, Fax oder Mail an uns zurück. Wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf für eine rasche Terminvereinbarung.
Informationsflyer Alle Informationen zu unseren Angeboten und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auch in unserem Informationsflyer für Patienten und niedergelassene Kollegen.

Patientenseminar und Selbsthilfegruppe

"Schluss mit XXL"

In unserem Patientenseminar "Schluss mit XXL" erhalten Sie einmal im Monat um 18 Uhr im Konferenzraum II der Klinik nähere Informationen zum Thema Adipositas. Geleitet wird die Veranstaltung von Bente Petersen, MHBA (Oberärztin), Dr. med. Christine Glietz (Fachärztin), Dr. med. Uwe Pütz (Oberarzt) und Lisa Kellner (Ernährungsberaterin/DGE).

Unsere Selbsthilfegruppe wird von einer bereits operierten Patientin geleitet. Patienten, die Interesse an einer Operation haben, können ohne vorherige Anmeldung daran teilnehmen. Die Gruppe trifft sich an jedem 3. Dienstag im Monat um 18:00 Uhr im Konferenzraum II der Klinik.

Behandlungsmöglichkeiten

Der laparoskopische Magenbypass ist eine von vielen operativen Verfahren bei Übergewicht. Er bewirkt einen durchschnittlichen Verlust des Übergewichtes um 50 – 60%.

Operation und Auswirkungen
Bei diesem Verfahren durchtrennt der Chirurg den Magen an einer bestimmten Stelle. Es entsteht ein kleiner Vormagen (Magenpouch) von ca. 50 ml. Der funktionstüchtige Restmagen verbleibt im Körper des Patienten. Hier werden weiterhin Verdauungssäfte gebildet. An den kleinen Magenpouch, in den die Nahrung aus der Speiseröhre gelangt, wird der Dünndarm angeschlossen, sodass eine reguläre Magen-Darm-Passage gewährleistet ist. Die Verdauungssäfte und die Gallensäfte werden der Nahrung nun erst an einer späteren Stelle in der Verdauung zugeführt. Dies führt zu einer verringerten Aufnahme von Kalorien. Gleichzeitig können die Patienten durch den kleinen Magenpouch  nur noch wenig Nahrung aufnehmen.

Diese Operation macht eine lebenslange Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen in Form von Tabletten notwendig. Einige Schmerzmedikamente sollten nach einer solchen Operation nicht mehr eingenommen werden und durch andere Medikamente ersetzt werden. Eine Magenspiegelung des Restmagens ist nach dieser Operation nicht mehr möglich.

Der laparoskopische Schlauchmagen ist eine von vielen operativen Verfahren bei Übergewicht. Sie bewirkt einen durchschnittlichen Verlust des Übergewichtes von 40 bis 50%.

Operation und Auswirkungen
Beim Schlauchmagen trennt der Chirurg einen großen Teil des Magens ab. Es entsteht ein schlauchförmiger Restmagen mit einem ungefähren Volumen von 150 bis 200 ml. Der abgetrennte Magen wird aus dem Körper entfernt. In diesem Teil befindet sich das sogenannte Hungerhormon Ghrelin. Dieses Hormon meldet dem Gehirn ein Hungergefühl. Nach Entfernung dieses Teils des Magens verspüren Patienten weniger Hunger und haben seltener Heisshungerattacken.

Diese Operation macht eine lebenslange Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen in Form von Tabletten notwendig. Einige Schmerzmedikamente sollten nach einer solchen Operation nicht mehr eingenommen werden und durch andere Medikamente ersetzt werden. Eine Magenspiegelung ist nach dieser Operation weiterhin möglich.

Das laparoskopische Magenband ist ein gängiges Verfahren zum Verlust von Übergewicht. Dieser bemisst sich mit diesem Verfahren auf durchschnittlich ca. 40%.

Operation und Auswirkungen
Bei der Operation wird das Magenband um den oberen Teil des Magens geschlungen und mit einem Port unter dem linken Rippenbogen verbunden. Über diesen Port kann das Magenband mittels Kochsalz in seiner Weite individuell justiert werden.

Dies führt dazu, dass Sie nur noch wenig Nahrung aufnehmen können, diese länger im Magen verbleibt und zu einem schnelleren Sättigungsgefühl führt. Das Magenband verbleibt in der Regel ein Leben lang im Körper.

Der laparoskopische Omega-Loop-Bypass ist ein noch neueres Operationsverfahren bei Adipositas. Es stellt eine gute Alternative zum laparoskopischen Roux-en-Y Magenbypass dar.

Operationen und Auswirkungen
Bei diesem Operationsverfahren wird ein etwas größerer Vormagen (Magenpouch) gebildet. Der funktionstüchtige Restmagen verbleibt im Körper des Patienten. Hier werden weiterhin Verdauungssäfte gebildet. An den Magenpouch, in den die Nahrung aus der Speiseröhre gelangt, wird der Dünndarm angeschlossen. Dies führt zu einer schlechteren Aufnahme von Fetten, Kohlenhydraten und Spurenelementen. Zustäzlich führt die Verkleinerung des Magens zu einer geringeren Aufnahme von Nahrung. 

Diese Operation macht eine lebenslange Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen in Form von Tabletten notwendig. Einige Schmerzmedikamente sollten nach einer solchen Operation nicht mehr eingenommen werden und durch andere Medikamente ersetzt werden. Eine Magenspiegelung des Restmagens ist nach dieser Operation nicht mehr möglich.

So erreichen Sie uns

Unsere erfahrenen Adipositas-Spezialisten unterstützen übergewichtige Menschen individuell beim Abnehmen und helfen, das reduzierte Gewicht zu halten. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren Anliegen persönlich weiter. Vereinbaren Sie hier einen Termin und erhalten Sie erste Informationen.
Sprechzeiten

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(02241) 18-22 46
Mittwoch von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Patientenwissen Adipositas

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