Warum mit dem Rauchen aufhören so schwer fällt

Warum mit dem Rauchen aufhören so schwer fällt

Schwerin

Etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland raucht. Studien belegen, dass die meisten Rauchenden damit aufhören möchten und bereits einen oder mehrere Versuche unternommen haben.

Mit dem Rauchen aufhören wollen viele. Meistens wird sich das Ziel als guter Vorsatz zu Neujahr gesetzt, doch kurze Zeit später schon wieder aufgegeben. Dr. Markus Stuppe, Chefarzt für Abhängigkeitserkrankungen in den Helios Kliniken Schwerin, erklärt anlässlich des Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai, warum Aufhören schon mal mehrere Anläufe braucht.

Etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland raucht. Studien belegen, dass die meisten Rauchenden damit aufhören möchten und bereits einen oder mehrere Versuche unternommen haben. „Das es teilweise schwer fällt, hat sowohl physische als psychische Gründe“, weiß Dr. Stuppe. Wegen ihrer Nikotinabhängigkeit haben Raucher oft Furcht,  dem Verlangen nicht standhalten zu können. Doch die Angst vor den körperlichen Folgen sorgt bei einem Großteil der Raucher irgendwann für das Einsehen. Der Suchtexperte erklärt: „Rund 120.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen des Rauchens, davon etwa ein Drittel an Herz-Kreislauferkrankungen.“

Ein Ausstieg ohne medizinische Hilfe fällt jedoch schwer. Mehr als 90 Prozent der Menschen, die ohne Unterstützung aufhören wollen, wird rückfällig. Gewohnheiten müssen am Anfang aufgebrochen werden, viele brauchen eine Alternative zum Rauchen. Deshalb bieten einige  Kliniken professionelle Hilfe an, wie etwa das Konzept „rauchfrei plus“. Teilnehmende Krankenhäuser ordnen das Rauchverhalten sowie den Grad der Abhängigkeit ein, informieren und bieten professionelle Unterstützung zum Rauchstopp. Das Team von Dr. Stuppe etwa betreut in der Suchtambulanz der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen  regelmäßig Patienten, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Dr. Stuppe: „Je intensiver die Beratung ist, umso größer sind die Erfolgschancen. Wir geben auch Tipps, wie das alltägliche Leben gemeistert werden kann, ohne an eine Zigarette zu denken.“ Dazu gehören Ablenkungen in Stresssituationen oder sich Unterstützung  von außen zu holen. Wichtig sei es auch  für Partnerinnen und Partner oder Freunde, nicht auf das Aufhören zu drängen, sondern  zu ermutigen und Erfolge zu feiern, betont der Chefarzt.

Pressekontakt:

Patrick Hoppe
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon: (0385) 520-3863
E-Mail: patrick.hoppe2@helios-gesundheit.de 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.