Hauttumoren wie der Weiße Hautkrebs aber auch der Schwarze Hautkrebs, sind häufig Folge eines UV-Schadens. Die Häufigkeit beträgt ungefähr 1 Neuerkrankung pro 1000 Einwohner und Jahr und hat eine steigende Tendenz.

85% aller Basaliome finden sich im Kopf-Hals-Bereich. Sie werden im Gesichtsbereich fachspezifisch entfernt und eventuelle Defekte plastisch-ästhetisch verschlossen.

Der Mundschleimhautkrebs hat leider in seiner Häufigkeit zugenommen. 3-5% aller bösartigen Tumoren sind in der Mundhöhle! Die Neuerkrankungsrate liegt bei 1:10.000 im Jahr und erfordert zur bestmöglichsten Behandlung ein interdisziplinäres Vorgehen. Der Mundschleimhautkrebs kann die gesamte Mundschleimhaut vom Lippenrot bis zum vorderen Gaumenbogen, der harte Gaumen, die Wangenschleimhaut, das Zahnfleisch, der Mundboden und die bewegliche Zunge befallen.

Ca. 90% der Mundhöhlenkrebse sind Karzinome, also Krebsgewächse, die von der Oberfläche der Mundschleimhaut ausgehen. Idealerweise wird der Krebs im Ganzen entfernt und der resultierende Defekt mit ähnlichem Gewebe wieder aufgefüllt, sodass keine funktionelle Beeinträchtigung verbleibt.

Nicht selten muss aber auch noch zusätzlich bestrahlt und noch seltener Chemotherapie durchgeführt werden.