Intermediate Care Bereich

Intermediate Care Bereich

Derzeit verfügt unsere IMC über eine Kapazität von 21 Betten. Eine ärztliche Präsenz wird durchgängig vorgehalten.

Liebe Besucher, vor einigen Jahren noch zuckten viele bei Intermediate Care Bereichen mit den Schultern. Nicht einmal, weil man um den Begriff nicht wusste, sondern vielmehr, weil man die Komplexität und Bedeutung solch einer Einrichtung nicht erahnen konnte. In den Krankenhäusern sind solche Intermediate Care Units nicht mehr weg zu denken. Damit wird der demographischen Entwicklung und dem Streben nach Effizienz Rechnung getragen.

Die Aufgabe unserer IMC geht weit über die einfache Patientenüberwachung hinaus. Intermediate Care Units haben sich als wichtiges Bindeglied der perioperativen und notfallmedizinischen Behandlungskette zwischen Notaufnahme/ Rettungsstelle, OP, Normalstationen und Intensivstationen etabliert. Als Schnittstelle dieser Bereiche ist sie bei der Versorgung kritisch Kranker notwendig und ist dabei in die innerklinische Notfallversorgung eingebunden. Teilweise aus Wachbetten einzelner Fachabteilungen hervorgegangen, werden die Patienten auf unserer IMC inzwischen interdisziplinär versorgt.

Die Bündelung von technischem und personellem Know-how ermöglicht die Versorgung aller operativer Patienten ebenso wie die Betreuung von Patienten aller nicht operativen Fachrichtungen. Dabei kann unser Team aus Intensivmedizinern, Anästhesiologen, Chirurgen, Internisten und zertifizierten Antibiotic Stewardship-Experten (ABS) auf ein breites fachliches Spektrum zurückgreifen. Ergänzt wird dies durch die gemeinschaftliche Behandlung mit den anderen Fachbereichen des Hauses auf Grundlage der Empfehlungen und Vereinbarungen der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin über die Organisation und Zusammenarbeit auf Intensivstationen.

Derzeit verfügt unsere IMC über eine Kapazität von 21 Betten. Eine ärztliche Präsenz wird durchgängig vorgehalten. Neben technischen Basics wie Zentralmonitoring verfügen wir über eine moderne medizinisch-technische ITS-Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise Sonographie, Bronchoskopie, Videolaryngoskopie, nichtinvasive Beatmung (NIV) und high-flow Sauerstofftherapie (HNFC). Für weiterführende Beatmungsstrategien arbeiten wir eng mit den Intensivstationen und dem pneumonologischen Weaningzentrum zusammen. Das komplette Equipment inklusive invasiver Beatmung für die Reanimation steht bereit.

Die Mitarbeiter der IMC sind in der Reanimation durch regelmäßiges Simulatortraining als Team geschult. Unser Ziel ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung einer regelrechten Organfunktion mit leitliniengerechter Therapie. Eine notwendige Organersatztherapie kann in enger Kooperation mit den Nephrologen unseres Hauses realisiert werden.