Chirurgische Intensivstation

Die Station B2 verfügt über 16 Betten, durchweg in Einzelzimmern bietet sie baulich und technisch optimale Bedingungen zur Betreuung kritisch kranker Patienten.

Auf der Station werden vor allem Patienten betreut, bei denen sich nach Operationen oder Unfällen bedrohliche Störungen von Organfunktionen eingestellt haben. Aber auch Patienten bei denen die Schwere eines Eingriffs oder gravierende, vorbestehenden Erkrankungen eine besondere Überwachung und Therapie nach der Operation erfordern, werden hier versorgt.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die interdisziplinäre Behandlung septischer und neurochirurgischer Patienten dar.
Seit 2016 werden durch Kardiochirurgen der Universität Rostock an unserem Klinikum Herzchirurgische Eingriffe durchgeführt.
Die Nachbetreuung nach elektiven und notfallmäßigen Eingriffen unter Einsatz der Herz-Lungenmaschine erfolgt ebenfalls auf der Station B2.

In der peri- und postoperativen Intensivmedizin aller chirurgischen Fachrichtungen kommen zum Einsatz:

  • moderne differenzierte Beatmungskonzepte ,inklusive nichtinvasiver Beatmungsverfahren
  • Diagnostische und therapeutische Bronchoskopien
  • Dilatationstracheotomien bei langzeitbeatmeten Intensivpatienten
  • bedarfsangepasstes hämodynamisches Monitoring mit PICCO, Pulmonaliskatheter oder Pulskonturanalyse
  • transthorakale und ösophageale Echokardiographie
  • Ultraschallgestützte Punktion
  • differenzierte medikamentöse Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems
  • bedarfsgesteuerte Analgosedierung, einschließlich Anwendung inhalativer und regionalanästhesiologischer Verfahren
  • differenzierte Ernährungstherapie
  • Neurologisches Monitoring (Ventrikelkatheter, Transkranieller Doppler, EEG, SEP)
  • Hypothermiebehandlung nach Herz-Kreislaufstillstand
  • bedarfsadaptierter Einsatz von Organersatzverfahren (Herz, Niere, Lunge)

Den in der HELSINKI Deklaration genannten Prinzipien zur Erhöhung der Patientensicherheit fühlen wir uns verpflichtet. Unsere Klinik verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung für Intensivmedizin. In den auf der Station ausliegenden Flyern erfahren die Angehörigen unserer Patienten Wissenswertes über Besuchs-und Sprechzeiten, telefonische Auskünfte, Fragen der Hygiene, Delir, Umgang mit Wertsachen und anderes.