Schwarzer Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs

Der "schwarze Hautkrebs" (malignes Melanom) ist ein bösartiger, von den pigmentbildenden Zellen der Haut ausgehender Tumor.

Die höhere Häufigkeit des Melanoms in Ländern mit stärkerer Sonnenbelastung weist auf das UV-Licht als wesentliche Mitursache hin, jedoch spielen auch andere Faktoren eine Rolle (familiäre Häufung, Melanom in der eigenen Krankengeschichte, Sonnenbrände im Kindesalter, Anzahl der Naevuszellnaevi ( Leberflecke ), Hauttyp I und II ( heller Hauttyp ).

In Deutschland erkranken mehr als 20 von 100.000 Einwohnern pro Jahr an einem Melanom. Im frühen Stadium, d.h. wenn der Tumor noch sehr dünn ist, ist das Melanom trotz seiner prinzipiellen Bösartigkeit heilbar. Die Prognose verschlechtert sich aber, je "dicker" der Primärtumor wird. Aus den genannten Gründen gehört die Diagnostik und auch die stadiengerechte Therapie in die Hand des entsprechenden Facharztes. Wenn es zu Lymphknoten- oder Organabsiedlungen gekommen ist, sind neben einer operativen Behandlung systemische Therapien möglich. Moderne Behandlungen umfassen dabei die sogenannte zielgerichtete Therapie und die Immuntherapie, diese werden in unserer Tumorambulanz und ebenso in der onkologischen Tagesklinik durchgeführt. Bei der systemischen Behandlung ist eine engmaschige Kontrolle auf Nebenwirkungen sehr wichtig, dies betrifft insbesondere die Immuntherapie, hier führen wir zum Beispiel zur besseren Überwachung der Patienten wöchentliche Telefonvisiten durch.