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Bei einer Schlauchmagen-Operation wird der größte Teil des Magens entfernt, wobei lediglich ein schlauchförmiger Restmagen verbleibt. Daraus ergeben sich zwei positive Effekte:

  • Schnellere Sättigung
    Der Patient kann nur noch eine reduzierte Nahrungsmenge auf einmal zu sich nehmen und fühlt sich schneller gesättigt. Der normale Verdauungsprozess bleibt davon völlig unberührt. Auch eine Magenspiegelung ist bei dieser Technik weiterhin problemlos möglich, Mangelerscheinungen sind äußerst selten.
     
  • Seltener Heißhunger
    Der Chirurg entfernt gezielt den Teil des Magens, der für die Produktion des Hormons Ghrelin zuständig ist. Dieses löst im Gehirn das Hungergefühl aus. Durch das Reduzieren des Hormons verspürt der Patient automatisch weniger Hunger und leidet seltener unter Heißhungerattacken.
     
  • Mehrstufiges Behandlungskonzept bei starkem Übergewicht
    Bei Patienten mit einem sehr hohen Body-Mass-Index (BMI) kann in einem zweiten OP-Schritt der Schlauchmagen in einen Magenbypass umgewandelt werden. Durch dieses mehrstufige Vorgehen können die Behandlungsrisiken auch für schwerstkranke Patienten minimiert werden.