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Durch die adipositaschirurgischen (bariatrische) Therapien kann nicht nur eine langfristige, deutliche Gewichtsabnahme erzielt werden, sondern auch die Folgeerkrankungen erfolgreich behandelt werden. Die Adipositaschirurgie stellt die effektivste Langzeittherapie bei morbider Adipositas und deren Folgeerkrankungen dar.

Ein teilweises  oder vollständiges Verschwinden eines Diabetes mellitus konnte in über 80% der bariatrisch-operierten Patienten aus der deutschen Qualitätssicherungsstudie erzielt werden. Gleiches konnte auch im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt) gezeigt werden. Eine intensive Nachsorge nach erfolgter Operation ist jedoch der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Die gängigen bariatrischen Operationen werden laparoskopisch (Schlüssellochtechnik) über 4-5 kleine Einstiche in die Bauchdecke durchgeführt. Vor der Operation ist eine zweiwöchige Eiweiß/Flüssigphase einzuhalten. Ziel ist die Verkleinerung der Fettleber und Verminderung des Fettes im Bauchraum. Durch Ihre Unterstützung kann die Operation deutlich schneller und sicherer durchgeführt werden. Zudem führt eine präoperative Gewichtsreduktion von ca. 5 % des Körpergewichtes zu einer besseren langfristigen Gewichtsabnahme.


Eine begleitende Veränderung des Lebensstils und die regelmäßige Einnahme und Kontrolle von Vitaminen und  Mineralstoffen sind nach allen Operationen essentiell für einen langfristigen Erfolg.

Nachstehend werden die gängigen Operationsverfahren in Bild und Text erklärt.