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Der Mann mit der Gitarre

Der Mann mit der Gitarre

Schwelm

Schmerzpatient kann nach 14-tägigem Therapieaufenthalt in der Schmerzklinik des Helios Klinikum Schwelm wieder fast schmerzfrei leben. Klaus Deutzmann berichtet über seinen Aufenthalt und die rapide Verbesserung seines Gesundheitszustandes, sodass er inzwischen sogar wieder musikalisch tätig sein kann.

„Endlich wieder Gitarre spielen. Noch ein wenig langsam, aber das wird schon wieder.“ Zufrieden greift Klaus Deutzmann in die Saiten seiner Gitarre und lächelt. Der 77-jährige wird nun aus der Schmerzklinik des Helios Klinikums Schwelm entlassen, in der er zwei Wochen zuvor stationär aufgenommen worden war. Der gelernte Ingenieur ist seit mehreren Jahren Diabetiker, seine Leidensgeschichte beginnt im Herbst 2017. Starke Schmerzen belasten Klaus Deutzmann plötzlich und in den folgenden Monaten. Er kann kaum laufen, auch andere Handlungen, wie beispielsweise das Lesen, fallen ihm durch die Schmerzbelastung zunehmend schwer. Durch starke Medikamente ist es ihm nicht mehr möglich alleine Auto zu fahren. Selbstverständlichkeiten muss er aufgeben – seine Lebensfreude schwindet. Bei mehreren Ärzten und in verschiedenen Krankenhäusern wird Klaus Deutzmann erfolglos behandelt. Erst in der Abteilung für Schmerztherapie des Helios Klinikums Schwelm findet er die Hilfe, die er sucht und braucht. Er fühlt sich vom ersten Moment an ernst genommen und verstanden:

„Die Zusammenarbeit in Schwelm mit den Ärzten und Therapeuten war unglaublich effektiv. Durch die umfangreiche, individuelle Behandlung hatte ich kaum Zeit über meine Schmerzen nach zu denken“, erklärt der Patient. Die medikamentöse Behandlung wurde komplett neu eingestellt und optimiert. Ein weiteres Plus im Rahmen der ganzheitlichen Therapie. „Ich wäre gerne noch länger geblieben, weil ich mich rundum wohl gefühlt habe.“

Im Rahmen der Multimodalen Schmerztherapie wird den Patienten im Helios Klinikum Schwelm ein ganzheitliches Konzept angeboten: Interdisziplinär arbeiten an der Schmerzklinik verschiedene Berufsgruppen zum Wohle der Patienten eng zusammen. Dabei wird im Rahmen eines 14-tägigen stationären Aufenthaltes für jeden Patienten ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser lässt sich aus einer Vielzahl von Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten wie beispielsweise Entspannungsmethoden, medikamentöse Therapien und Akupunktur sowie Sportangeboten zusammensetzen, abgestimmt auf den einzelnen Schmerzpatienten. Zusätzlich dazu begleitet ein Psychotherapeut die Patienten in regelmäßigen Gesprächen sowie Gruppensitzungen und ergänzt damit die Therapie.

Klaus Deutzmann war zuerst skeptisch, als er mit seiner Therapie in Schwelm begann. Besonders das Nordic Walking „mit so komischen Stöcken“ als ergänzendes Sportprogramm war ihm erst zuwider, „aber wie so vieles im Leben, wenn man es erstmal ausprobiert, kann es doch ganz gut sein“. Von da an schritt er gemeinsam mit den anderen Schmerzpatienten gesellig durch den Park am Schlossmarktfeld neben dem Klinikum.

Während seines Aufenthaltes im Klinikum hatte der leidenschaftliche Musiker zudem stets seine Gitarre an seiner Seite, sodass er an manchen Abenden gemeinsam mit den anderen acht Mitpatienten das warme Sommerwetter auf der Terrasse der Schmerzklinik nutzte und musizierte. Frau Dr. med. Schönewolf, Leitende Ärztin der Abteilung für Schmerztherapie und Oberärztin der Klinik für Anästhesie, perioperative Medizin und Schmerztherapie, ist mit den Fortschritten von Klaus Deutzmann zufrieden: „Er hat immer aktiv an allen Aktionen teilgenommen und war geradezu ein „Vorzeigepatient“. Wir freuen uns sehr, dass wir ihm in kurzer Zeit helfen konnten, die Schmerzen deutlich zu verringern.“ Nach seinem 14-tägigen stationären Aufenthalt ist der Solinger fast schmerzfrei.  Er braucht nur noch wenige Medikamente und darf wieder hinters Steuer. „Ich kann endlich wieder leben“, zeigt sich der Patient überglücklich „Ich kann nun endlich wieder meine Interessen pflegen, meine Instrumente spielen und meinen Garten und unsere Tiere versorgen. Nun kann ich wieder selbständiger sein und meine Wege alleine bewältigen. Darauf freue ich mich ganz besonders“.

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

 

In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der Helios Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

 

 

Pressekontakt:

Sandra Lorenz

Unternehmenskommunikation

Telefon: (02336) 48-1601

E-Mail: sandra.lorenz@helios-gesundheit.de