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Die rekonstruktive Urologie - immer gut versorgt

Die rekonstruktive Urologie - immer gut versorgt

Ob angeboren oder durch Unfall oder Krankheit erworben – Verengungen an Harnleiter, Harnröhre und Penis führen nicht nur zu verschiedenen Folgeerkrankungen, sie schränken auch die Lebensqualität ein. Wir bieten Ihnen individuelle Lösungen.

Verengung des Harnleiters

Ein verengter Harnleiter kann angeboren oder erworben sein. Die Enge kann sich am Abgang aus dem Nierenbecken, am Eingang in die Harnblase oder an einer anderen Stelle entlang des Harnleiters befinden. Die Folge ist ein Harnstau, der unbehandelt zum Funktionsverlust der Niere führt. Je nach Lage erfolgt eine Rekonstruktion der Niere (Nierenbeckenplastik), eine Rekonstruktion des Harnleiters mit körpereigenem Gewebe (Segmentresektion mit Dünndarminterponat) oder eine Harnleiter-Neueinpflanzung.


Vesiko-ureteraler Reflux (Rückfluss von Harn aus der Harnblase)

Gelegentlich wird, meist im Kindes- und Jugendalter, ein Urin- Rückfluss aus der Harnblase in den Harnleiter bis in die Niere beobachtet, der zu wiederholten Infektionen und einer chronischen Nierenschädigung führen kann.

Hier führen wir die sogenannte Antirefluxplastik durch.


Angeborene Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadie/Epispadie)

Bei dieser angeborenen Fehlbildung befindet sich das Ende der Harnröhre auf der Unterseite oder Oberseite des Penis. Unsere urologischen Experten stellen mithilfe eines plastisch-rekonstruktiven Eingriffs die natürliche Mündung der Harnröhre am Ende der Eichel her.


Penisverkrümmung

Eine Penisverkrümmung ist für Betroffene nicht nur ein optischer und intimer Makel, in vielen Fällen gehen mit einem verkrümmten Penis auch Funktionsstörungen und Schmerzen einher. Unsere urologischen Experten unterstützen Patienten mit einem plastischen Eingriff und stellen die natürliche Form des Penis her.


Ausgedehnte Harnröhrenverengung

Auch bei einer ausgedehnten Harnröhrenverengung, die durch konventionelle Therapien nicht beherrschbar ist, stehen Ihnen unsere Spezialisten zur Seite.
Je nach Lage, Grad und Länge der Harnröhrenenge stehen unseren Experten unterschiedliche operative Verfahren für ihre Behandlung zur Verfügung. Eine kurzstreckige, aber hochgradige Enge kann z.B. mit einer Entferung des engen Abschnitts und einer neuen Zusammennaht, einer sogenannten „End-zu-End-Anastomose“ der Harnröhre behoben werden. Langstreckige Engen werden dagegen mit Ihrer eigenen Mundschleimhaut,  einer sogenannten „Mundschleimhaut-Harnröhrenplastik“ erfolgreich therapiert. In besonderen Fällen kommt darüber hinaus auch eine „zweizeitige“ Operation in Frage. Dabei setzen unsere Spezialisten die sogenannte Spalthaut (Teile der Oberschenkelhaut) ein.

Medizinhistorisches

Übrigens: Die „Meshgraft-Harnröhren-Plastik“ wurde weltweit erstmals im heutigen Helios Klinikum Schwelm vom damaligen Chefarzt Prof. Friedhelm Schreiter angewendet und hat sich bis heute etabliert.