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Patientenwissen

Vor der Operation – Sie fragen, wir antworten

Vor einer Operation stellen sich viele Fragen. Wir beantworten hier die wichtigsten. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Das Team der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie steht Ihnen hierfür jederzeit zur Verfügung.

Sie fragen - wir anworten: Was muss ich vor einer Operation wissen

Wir bieten in unserer Ambulanz Sprechstunden an. Hier können Sie sich vorstellen. An diesem Termin werden wir Sie beraten und können bei Bedarf direkt einen Termin zur Operation mit Ihnen vereinbaren. Um Ihre Wartezeit möglichst kurz zu halten und die Versorgung optimal gestalten zu können bitten wir Sie, einen Termin zu vereinbaren.
Die Telefonnummer unserer Ambulanz lautet: 02336 – 48 1250. 

Sollte Ihr Arzt Ihnen die direkte Vorstellung zur sofortigen, notfallmäßigen stationären / operativen Versorgung empfohlen haben, so können Sie sich selbstverständlich auch ohne Terminabsprache jederzeit bei uns vorstellen.

Nachdem wir mit Ihnen gemeinsam einen Termin für die Operation vereinbart haben, stellen Sie sich in der Regel am Tage vor der Operation erneut in unserer Ambulanz vor.

Ein ärztlicher Mitarbeiter wird Sie untersuchen und Sie ausführlich über den geplanten Eingriff informieren. Sie können in diesem Aufklärungsgespräch auch ihre Fragen und evtl. Sorgen und Ängste loswerden. Wir sind bemüht, Ihnen diese zu nehmen.

Anschließend findet das Prämedikationsgespräch mit dem Narkosearzt statt, welcher Sie über die Narkose berät und mit Ihnen das geeignete Verfahren auswählt. Bei all diesen Tätigkeiten werden wir von unseren kompetenten und freundlichen Mitarbeitern der Ambulanz unterstützt. Sie können sich hier jederzeit an uns wenden.

 

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Um Sie möglichst wenig aus Ihrer gewohnten Umgebung herauszureißen, erfolgt die stationäre Aufnahme erst am Tage der Operation. Ausnahme stellen bestimmte große Operationen dar, welche eine vorherige Vorbereitung im Krankenhaus erfordern.
Sollte Ihnen dieses Vorgehen aus organisatorischen oder körperlichen Gründen nicht möglich sein, so werden wir hierfür im Rahmen der Terminvereinbarung eine Lösung finden. 

Bitte bringen Sie folgende Dinge mit:

  • Nachtwäsche
  • Kultursachen
  • sicheres Schuhwerk
  • Gehhilfen (sollten diese schon vorhanden sein)
  • etwaige noch nicht mitgebrachte Röntgenbilder oder ähnliches (MRT; CT)
  • Ihre Medikamente, welche Sie tagtäglich einnehmen müssen

Vorgesehen ist, dass Sie die Medikamente von uns erhalten. Da aber von uns nicht alle Medikamente (es sind ca 75.000 Präparate in Deutschland im Handel) vorgehalten werden können, müssen wir Sie bitten, zunächst auf Ihre Medikamente zurückzugriffen, bis wir diese für Sie aus dem Großhandel beschafft haben.  Gängigen und häufig eingesetzte Medikamente haben wir allerdings bevorratet. Diese erhalten Sie dann mit Beginn des Aufenthaltes von uns.


Grundsätzlich können und werden viele Operation ambulant durchgeführt. Ob dies auch in Ihrem Fall erfolgen kann, besprechen wir gerne mit Ihnen im Rahmen des Erstkontaktes/Terminvergabe zur operativen Versorgung.

Während des stationären Aufenthaltes werden wir im Rahmen der Visiten den Zeitpunkt der Entlassung besprechen. Weiterhin besprechen wir mit Ihnen die weitere Nachbehandlung nach der Operation. Sollte eine Reha – die Krankenkassen und die Rentenversicherer sprechen von einer Anschlussheilbehandlung – erforderlich sein, so werden wir dies für Sie beantragen. Das Team unseres ZSE (Zentrum für Sozialdienst und Entlassmanagement) (Link Entlassungsseiten) unterstützt uns und Sie hierbei.

Die Entscheidung, ob eine solche Maßnahme stattfindet, liegt in den Händen der Kostenträger (Krankenkasse, Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft). Sollte es Schwierigkeiten geben, unterstützen wir Sie auch bei dem Procedere und helfen Ihnen bei der Lösung.

 

Welche Arten der Rehabilitation gibt es?


Es gibt die ambulante und die stationäre Rehabilitation. Die ambulante und stationären Rehabilitation findet in von den Kassen/Rentenversicherungen/Berufsgenossenschaften zugelassenen Einrichtungen statt.

Im ambulanten Verfahren gehen Sie für mehrere Stunden in die Einrichtung am Tage zur Therapie. Die therapiefreie Zeit verbringen Sie zu Hause. Hier schlafen Sie auch. Somit  können Sie frühzeitig wieder in Ihr gewohntes Umfeld zurückkehren. Je nachdem, in welcher Einrichtung Sie die Therapie durchführen, werden Sie von zuhause abgeholt und wieder zurückgebracht. In der Umgebung des Krankenhauses bieten das Reha-Zentrum Medifit in Schwelm und die Klinik Königsfeld in Ennepetal ambulante Rehabilitation an. Medifit  ist zudem unser Kooperationspartner. Hier findet jede Woche eine Nachuntersuchung durch einen erfahrenen ärztlichen Mitarbeiter aus unserer Klinik statt. So gehen keine Informationen verloren und wir können auch Hinweise zur Therapie in der Rehabilitation geben.

Das stationäre Verfahren erfolgt in den Rehabilitationskliniken. Sie werden hier stationär aufgenommen – dies ist als direkte Verlegung oder auch nach einem kurzen Aufenthalt in Ihrer Wohnung möglich – und nehmen an den Anwendungen und der Therapie teil. Es erfolgt hier also die Rund-um-Versorgung. Leider liegt nur die Klinik Königsfeld in Ennepetal als  Anbieter in der näheren Umgebung. Alle Kliniken bieten Ihnen aber die Möglichkeit, gegen entsprechende Bezahlung auch Ihren Partner/Angehörigen mitzunehmen. Sollte bei diesem ebenfalls eine medizinische Notwendigkeit zur Rehabilitation bestehen, können beide Maßnahmen koordiniert werden.

Die HELIOS Kliniken Gruppe besitzt viele Einrichtungen zur Rehabilitation, in welchen die Nachbehandlung speziell mit den operativ tätigen Kliniken – also auch mit uns – abgestimmt sind. Dies sehen wir eine sinnvolle Basis für eine erfolgreiche Therapie an. Es sind die gleichen Gründe, die uns bewogen haben, eine Kooperation im ambulanten Bereich einzugehen.


Wird nur wochentags entlassen? Was ist mit der weiteren Versorgung, insbesondere am Wochenende?


Die Entlassung erfolgt auf der Basis von medizinischen Kriterien. Hier fließen auch Ihre Möglichkeiten der Versorgung im häuslichen Umfeld ein (z.B.: Leben Sie alleine? Müssen Sie Treppenstufen überwinden, was sie noch nicht sicher beherrschen?). Hier ist der Wochentag für uns unerheblich.  

Grundsätzlich gibt uns die Krankenkasse die Möglichkeit, sie in den ersten 14 Tagen nach der Entlassung ambulant in unserem Hause zu versorgen. Dies bieten wir selbstverständlich auch am Wochenende und in den Nachtstunden an. In der Regel erfolgt aber die weitere Betreuung durch Ihren niedergelassenen Arzt, der Sie zu uns eingewiesen/überwiesen hat. Hier arbeiten wir mit den niedergelassenen Kollegen eng zusammen.

 

Weitere Informationen zur Ihrer Entlassung finden Sie auch hier.