Alle Infos rund um Corona: HIER

Leistungsspektrum

Wenn das Herz aus dem Takt ist

Schlägt das Herz zu schnell oder zu langsam, spricht man von Herzrhythmusstörungen. Diese können in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten und verursachen nicht immer Beschwerden. Sie können aber auch Vorboten von lebensgefährlichen Erkrankungen wie dem Herzinfarkt sein und sollten daher abgeklärt werden.

Unsere Fachärzte unterscheiden bei den Herzrhythmusstörungen, ob es sich um welche aus dem Vorhof oder der Kammer resultierende handelt.  Auch die Herzfrequenz kann ein wichtiges Indiz für Herzrhythmusstörungen sein. So spricht man von einer Tachykardie, wenn der Ruhepuls bei mehr als 100 Schlägen/Minute liegt. Schlägt das Herz dagegen weniger als 60 Mal in der Minute, nennen Fachleute dies eine Bradykardie.

 

Auch die Ursachen für Herzrhythmusstörungen sind sehr vielfältig. Dazu gehören unter anderem

 

  • Herzinfarkt
  • eine Herzklappenerkrankung
  • koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Herzmuskelerkrankung oder -entzündung
  • angeborene Fehlbildungen des Herzens
  • hoher Bluthochdruck
  • Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
  • Alkohol, Kaffee oder Drogen
  • Medikamente
  • Stress

 

Wichtig: Sollten Sie neben den Herzrhythmusstörungen Symptome wie

  • Schwindel
  • Seh- und/oder Sprachstörungen
  • (kurzzeitige) Bewusstlosigkeit
  • Druckgefühl/Schmerzen im Brustkorb

feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt oder die nächste Notaufnahme auf.


Bei Herzrhythmusstörungen ist aufgrund der Vielschichtigkeit der Erkrankung eine genaue Diagnose wichtig, damit Sie optimal und individuell behandelt werden können.  Dazu gehören der Herzultraschall genauso wie ein 24-Stunden-EKG, bei dem Ihre Herzfunktion einen Tag lang aufgezeichnet und mit dem Alltagsablauf abgeglichen wird. So können auch Herzrhythmusstörungen dargestellt werden, die nur in bestimmten Situationen und nicht unbedingt unter medizinischer Beobachtung auftreten.  Sollte die Aufzeichnung über einen längeren Zeitraum nötig sein, können wir Ihnen auch dafür entsprechende Geräte zur Verfügung stellen.  Unsere Experten können Herzrhythmusstörungen mit einer Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten begegnen. Dazu gehören Medikamente genauso wie ein Herzschrittmacher.